Acai Bowl - Powerfrühstück für sonnige Tage


Gesund frühstücken ist nicht immer leicht. Klar, mit einem Smoothie kann man nichts falsch machen. Er ist schnell gemacht, gibt einem Energie und liefert viele Vitamine. Aber irgendwann hängen einem die gesunden Frühstückssmoothies dann auch zum Hals raus. Zumindest geht es mir so. Ich brauche in der Früh etwas zum kauen. Und außerdem bekomme ich nach einem Smoothie am Morgen, nach ein paar Stunden sofort wieder Hunger.

Deshalb war ich ganz begeistert, als ich Acai Bowls für mich entdeckt habe. Die Grundlage für so eine Bowl ist die Acai-Beere, welche in Amerika zurzeit als DAS Superfood schlechthin gilt. Und auch in Deutschland wird sie immer mehr bekannt. Das hat auch gute Gründe.


Was sind Acai Beeren?


Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht wirklich, wie man Acai genau ausspricht. Als ich das Wort zum ersten Mal gesehen habe dachte ich an: Akai, oder Asai. Tatsächlich liegt die Betonung aber auf dem -i, also heißt es „Assa-i“. Zuhause ist die Beere in Brasilien, und zwar im Regenwald des Amazonas. Dort gilt sie schon lange als Wunderbeere. Vor kurzem dann wurde sie in Amerika populär und jetzt hat der Trend auch uns erreicht.




Was steckt in den Beeren?


Die Acai-Beere ist in erster Linie deshalb so gesund, weil sie einen sehr, sehr hohen Gehalt an Antioxidantien hat. Diese sind wichtig, um uns vor freien Radikalen zu schützen, welche die Ursache für viele Gesundheitsbeschwerden sein können. Außerdem stecken in der Wunderbeere sehr viele Vitamine und Mineralien, zum Beispiel Vitamin A und C, Kalzium, Magnesium und Eisen. Dazu gibt es noch wichtige essentielle Fettsäuren und Aminosäuren, welche unglaublich wichtig für den Stoffwechsel sind.

Dadurch, dass so viel Gutes in den kleinen Beeren steckt, gelten sie als echte Gesundheitsbooster. Sie sollen uns mehr Energie geben, die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken, Haut und Haare schöner machen und sogar Leber und Nieren entgiften. Nicht schlecht, für so eine kleine, unscheinbare Beere.



Acai Bowls


Wie genau funktioniert das jetzt aber mit den Acai Bowls? In Deutschland und auch in Amerika gibt es leider keine frischen Acai Beeren zu kaufen, da diese nur wenige Stunden haltbar sind. Wie die meisten Beeren eben. Es gibt sie lediglich gefroren, oder als Pulver. Es ist auch nicht ganz so leicht, die gefrorenen Beeren hier ausfindig zu machen. In normalen Supermärkten braucht man sie gar nicht zu suchen, aber auch in Bioläden und Reformhäusern gibt es sie nur selten. Außerdem sind die Beeren wirklich nicht billig. Am einfachsten ist es, das Pulver aufzutreiben, welches aber ebenfalls ziemlich teuer ist. Ich habe meines online bestellt und zwar dieses hier. Ein preiswerteres Angebot habe ich nirgends gefunden und für die Menge ist der Preis hier wirklich vollkommen ok. Da kann man wo anders auch das Doppelte bezahlen.

Das Pulver hat eine sehr schöne intensive pinke Farbe und es schmeckt leicht säuerlich, ein bisschen wie Johannisbeeren vielleicht. Als Grundrezept nehme ich circa eine handvoll gemischte tiefgefrorene Beeren, eine halbe Banane, etwas Wasser oder Mandelmilch und einen Esslöffel Acai Pulver. Das mixe ich dann in meinem Smoothie Blender. Ich habe einen eher billigen von Amazon (diesen hier), welcher aber trotzdem genug Power hat, die TK Beeren zu pürieren. Es sollte ein etwas dickerer Smoothie draus werden, den man löffeln kann. Über den Smoothie gebe ich dann verschiedenes Obst, je nachdem was ich gerade da habe. Dazu je nach Laune noch Kokoschips, Granola, Kakao, Leinsamen und Chiasamen. Hier kann man wirklich ausprobieren und experimentieren.

Durch die große Auswahlmöglichkeit wird dieses Frühstück garantiert nie langweilig! Außerdem schmeckt es einfach nur mega Lecker! Fast so, als würde man Eis zum Frühstück essen. Und nebenbei tut man sich damit wirklich etwas gutes. Ich esse Acai Bowls jeden Morgen, solange es nicht regnet und kalt ist, und ich fühle mich danach echt fit und bereit für den Tag. Außerdem machen mich die Bowls, im Gegensatz zu den Smoothies, auch wirklich lange satt. Und das Verlangen nach etwas Süßem wird auch noch gestillt.

Wer die Bowls erstmal probieren möchte, bevor er sich das Pulver zulegt, der kann sich im Internet mal informieren, wo es in der Nähe Cafés oder Restaurants gibt, die Acai Bowls verkaufen. Bei mir in München gibt es bereits einige. Trotzdem mache ich mir die Bowls am liebsten selber. 

Für mich sind Acai Bowls DIE Frühstücksentdeckung des Jahres. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Sobald es kälter wird, werde ich aber wieder auf Porridge umsteigen. Aber bis es soweit ist, gibt es für mich jeden Tag eine Schüssel Wunderbeeren. :)

Was ich in einer Woche ohne Smartphone gelernt habe



Letzte Woche habe ich ja beschlossen, mal eine Woche lang komplett auf das Internet am Handy zu verzichten. Warum genau ich das machen wollte, könnt ihr hier nachlesen. Heute Morgen habe ich dann also, nach genau sieben Tagen, mein Internet wieder aktiviert. Was mir heute aufgefallen ist und was ich während dieser Woche vermisst und was ich gelernt habe, will ich euch jetzt hier erzählen.

WhatsApp


Bevor ich die Challenge angefangen habe, habe ich mir gedacht, dass mir vor allem der Verzicht auf WhatsApp sehr schwer fallen wird. Ich nutze es wirklich viel und wenn ich etwas mit Freunden ausmache, dann meistens eben über die App. Außerdem „quatsche“ ich damit auch einfach so ziemlich viel mit Freunden. Das ging dann eben diese Woche gar nicht. Am Anfang war es schon ziemlich ungewohnt. Wenn ich etwas ausmachen oder quatschen wollte, musste ich anrufen oder eine SMS schreiben. Da die meisten aber keine SMS Flat mehr haben, lief es meistens auf anrufen hinaus. Was eigentlich echt cool war! Es ist viel persönlicher, wenn man die Stimme der Person hört und sich wirklich nur auf diese konzentriert, und nicht noch auf andere Leute, die einem gleichzeitig schreiben.

Ohne WhatsApp hatte ich in der Früh nach dem Aufstehen gar nicht erst das Verlangen, auf mein Handy zu schauen. Wozu auch? Wenn jemand in dieser Woche etwas Wichtiges von mir wollte, dann hat er eben angerufen. Es wussten ja alle Bescheid. Und ich muss sagen, dass ich mich wirklich schnell daran gewöhnt habe. Ich habe echt sehr, sehr selten auf mein Handy geschaut. Tatsächlich musste ich mein Handy die ganze Woche nicht einmal aufladen! Normalerweise hält mein Akku gerade mal einen Tag.

Irgendwie war es wirklich richtig befreiend, nicht ständig das Bedürfnis zu haben, auf das Handy zu schauen. Ich habe mich richtig frei gefühlt! Diese Verpflichtung, jedem zu antworten, ist komplett weggefallen. Und wenn ich etwas zu erzählen hatte, dann habe ich eben entweder angerufen, oder mich gleich mit der Person getroffen. 

Als ich heute mein Internet wieder aktiviert habe, wurde ich gleich mit lauter WhatsApp Nachrichten bombardiert. Die meisten Nachrichten kamen aus Gruppenchats, in welchen die Leute natürlich nicht aufgehört haben zu schreiben, nur weil ich eine Woche lang nicht antworten konnte. Kaum hatte ich mein Internet wieder an, war ich erstmal ein paar Minuten nur am Chatten. Später kam eine Freundin vorbei und ich wollte mein Handy eigentlich gar nicht benutzen, während sie da war. Aber weil es ständig vibriert hat, konnte ich nicht widerstehen und habe trotzdem ab und zu einen Blick drauf geworfen und die Nachrichten gelesen, ohne zu antworten.

Und schon war aber wieder der Druck da, den Personen jetzt zu antworten und sie nicht so lange warten zu lassen. Erst da habe ich wirklich gemerkt, wie anders das während der Woche war. Erst jetzt realisiere ich richtig, wie sehr mich WhatsApp manchmal stresst. Trotzdem will ich es weiterhin verwenden, da es auch sehr praktisch ist. Aber ich werde es ab jetzt auf jeden Fall nicht mehr so intensiv nutzen, wie davor.


Andere Apps


Die anderen beiden Apps, die ich am Meisten vermisst habe, waren meine Wetterapp und die App der MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft). Vor allem weil das Wetter gerade in dieser Woche so wechselhaft war, wusste ich in der Früh oft nicht, was ich anziehen sollte. Was jetzt aber auch kein Weltuntergang war. Und wenn ich irgendwo hinfahren wollte, dann habe ich entweder schnell auf meinem PC nachgeschaut, wie die Verbindungen sind, oder ich bin einfach auf gut Glück losgefahren. Und das war auch nicht schlimm. Es war nur am Anfang etwas ungewohnt.

Meine Freundin Sabrina, die das Experiment mit mir zusammen gemacht hat, hatte aber an einem Tag schon ein kleines Problem deswegen. Sie musste zum Arzt und hatte total vergessen, vorher nachzuschauen, wie man dort hin kommt. Ohne Internet auf dem Handy hatte sie keine Möglichkeit, das unterwegs herauszufinden. Sie hat dann ihren Freund angerufen, der für sie Zuhause nachgeschaut hat. Trotzdem ist sie dann leider zu spät gekommen. Mit Internet auf dem Handy wäre das wahrscheinlich eher nicht passiert. Es hat also auf jeden Fall auch echte Vorteile, das muss ich schon zugeben :)

Was hat es mir gebracht?


Alles in allem bin ich wirklich froh, dass wir dieses kleine Experiment gemacht haben. Ich habe echt gemerkt, wie das Handy einem ein Stück Freiheit klaut. Seit dem ich das Internet wieder aktiviert habe, fühle ich mich wieder viel gestresster und unruhiger! Und das vor allem durch WhatsApp. Das wäre mir vorher nie aufgefallen. Letzte Woche hat mich mein Handy irgendwann kaum noch interessiert. Es lag nie neben mir und ich habe wirklich nur ganz selten darauf geschaut. Jetzt ist es auf einmal wieder ständig in meiner Nähe, vibriert und ich schaue öfters drauf, auch wenn ich mich zusammenreiße.

Irgendwie war es echt toll, unterwegs kein einziges Mal das Smartphone aus der Tasche zu holen. In der Ubahn einfach mal seine Mitmenschen wahrzunehmen. Wenn ich irgendwo auf jemanden warten musste, dann hatte ich gar keine andere Möglichkeit, als Leute zu beobachten, nachzudenken und mir meine Umgebung anzusehen. Und ich muss sagen, dass man dadurch irgendwie generell gelassener und sogar glücklicher ist! Schon komisch, oder? Aber ich habe das echt deutlich gemerkt.

Da mir das aber jetzt durch die Challenge so sehr bewusst geworden ist, glaube ich, dass ich die Nutzung jetzt viel, viel leichter deutlich einschränken kann. Ich werde jeden Tag für ein paar Stunden das Internet einfach mal ausschalten. Wenn jemand dringend etwas braucht, dann soll er mich anrufen. Das spart auch eine Menge Zeit!

Meine Meinung ist, dass Smartphones wirklich toll und praktisch sind, aber eben nur, solange wir es mit der Nutzung nicht übertreiben. Und das machen die Meisten aber leider. Ich könnte nicht mehr auf das Internet auf dem Handy verzichten, dafür hat es zu viele Vorteile. Aber übertreiben will ich es auch nicht mehr. Ich werde jetzt bewusst darauf achten, es nur dann zu nutzen, wenn ich es wirklich brauche. So behalte ich meine Freiheit, aber kann die Vorteile trotzdem ausnutzen :)

6 Tipps, um jeden Tag zum besten deines Lebens zu machen!


Wenn du die Überschrift liest, dann denkst du dir vielleicht: Wie soll dass denn gehen? Der beste Tag des Lebens kann doch nur ein einziger Tag sein, sonst würde diese Bezeichnung doch gar nicht zutreffen, oder? Ja, das stimmt, aber jeder neue Tag kann der beste Tag deines Lebens BIS JETZT werden. Jeder neue Tag kann den vorgegangenen übertreffen. Mein Motto heißt: Die beste Zeit ist genau jetzt! Und es wird immer besser werden. Wie also stellt man es an, wirklich jeden Tag zu nutzen und zu etwas Besonderem zu machen?

1. Früh aufstehen


"Früh ins Bett und früh aufstehen macht gesund, wohlhabend und klug!" - Benjamin Franklin

Viele wollen das vielleicht nicht hören, aber früh aufstehen, auch wenn man frei hat, gibt deinem Tag schon viel mehr Potential, der Beste deines Lebens zu werden. Man hat einfach viel mehr Stunden, die man nutzen kann. Viele verschlafen an ihrem freien Tagen den ganzen Vormittag und manche sogar auch noch wertvolle Stunden des Nachmittags. Das ist Schade. Wie will man denn dann noch was erleben? 

Die meisten erfolgreichen Menschen stehen extrem früh auf. So haben sie zu dem Zeitpunkt, an dem "normale" Menschen aufstehen, schon so viel geschafft, wie andere an einem ganzen Tag. Am Morgen sind wir einfach am produktivsten. Am Besten ist es, jeden Tag um die gleiche Uhrzeit aufzustehen, egal ob Montag oder Sonntag. Für den Körper ist so ein regelmäßiger Schlafrhythmus viel gesünder und deshalb hat man auch mehr Energie. Unsere innere Uhr weckt uns dann irgendwann ganz automatisch. 

Natürlich muss man das aber auch nicht zu streng durchziehen. Ich meine, wer am Wochenende mal bis in den Morgen hinein feiert, der sollte sich danach auch ordentlich ausschlafen. Wir wollen uns den Spaß doch nicht verderben lassen :)

2. Dankbar aufstehen


Die meisten Menschen haben keine Ahnung, wie sehr Dankbarkeit unser Leben verändern kann. Dankbarkeit hat eine unglaublich große Macht. Je dankbarer wir sind, desto mehr Dinge ziehen wir an, für die wir dankbar sein können. Je öfter wir die Macht der Dankbarkeit nutzen, desto leichter fällt es uns, das Schöne in unserem Leben zu sehen. 

Deshalb stelle ich mir meinen Wecker immer 10 Minuten früher, als ich aufstehen muss. Nachdem er geklingelt hat, gehe ich in Gedanken alle Dinge durch, für die ich dankbar bin. Egal ob das aktuelle Ereignisse oder generelle Sachen sind. Ich tue das so lange, bis ich mich richtig, richtig gut und motiviert fühle. Die Müdigkeit verschwindet ganz automatisch und ich freue mich auf den Tag.

3. Einen Vorsatz nehmen


Nachdem mein Wecker dann ein zweites Mal geläutet hat, gehe ich meine Pläne für den Tag durch. Ich nehme mir vor, dass heute ein toller, wundervoller Tag wird und mir alles gelingt, was ich anpacke. Steht an diesem Tag etwas unangenehmes an, dann male ich mir aus, wie gut alles laufen wird und fühle mich richtig rein. Meistens klappt dann auch wirklich alles so, wie ich es mir vorgestellt habe :)

4. Sport!


Für mich ist die beste Art, den Tag zu beginnen Sport! Sport am Morgen macht wach, gibt Energie und macht glücklich. Und außerdem gibt er einem das Gefühl, heute schon etwas "erreicht" zu haben. Gleich nach dem Aufstehen Sport zu machen, ist eine tolle Möglichkeit, diesem Tag die Chance zu geben, der Beste deines Lebens (bis jetzt) zu werden. Was für einen Sport du machst, bleibt dir überlassen. Irgendetwas, dass du liebst! Bei mir sind das Yoga und laufen. Ich starte so gut wie jeden Tag mit einem von Beiden. Und ich liebe es! Wenn du deinen Sport noch nicht gefunden hast, solltest du diesen Artikel lesen. Get up and get moving!

5. Dress up!


Früher stand ich jeden Morgen vor meinem Kleiderschrak und habe ewig überlegt, was ich anziehen soll. Einerseits, weil der Schrank viel zu voll war und andererseits, weil ich mir den Kopf darüber zerbrochen habe, welche Klamotten zu dem Tag passen könnten. Wenn ich etwas besonderes vor hatte, habe ich mir etwas schönes rausgesucht. Wenn ich nur einen ganz normalen Uni- oder Arbeitstag vor mir hatte, habe ich Sachen angezogen, die nicht unbedingt zu meinen Lieblingsklamotten gezählt haben. Das mache ich jetzt nicht mehr! 

Jeder Tag hat es verdient, dass du deine besten und schönsten Sachen trägst! Sogar wenn dich überhaupt niemand damit sehen wird. Es geht um dich und wie du dich fühlst. Ziehst du Klamotten an, die du langweilig findest, dann stellst du dich auch automatisch auf einen langweiligen Tag ein. Und so wird er dann auch sein, kein Wunder oder? Trägst du aber jeden Tag Klamotten, die du liebst und in denen du dich wohl fühlst, dann wirst du dich auch den ganzen Tag über wohl fühlen. Weil du es so erwartest. 

Am Besten ist es sowieso, nur noch seine Lieblingsteile im Kleiderschrank zu haben. Früher habe ich meine Lieblingsjeans so selten angezogen, weil ich Angst hatte, dass sie sonst zu schnell verschleisst. Jetzt denke ich mir: Und wenn schon? Dann kauf ich mir eben eine neue und finde vielleicht sogar noch eine schönere. Das Leben ist zu kurz, um Klamotten anzuziehen, in denen du dich nicht super toll fühlst! Also schlüpf jeden Tag in deine Lieblingsteile, trag Schmuck und Parfum, wenn du das gerne magst. Tu einfach jeden Tag das, womit du dich super fühlst. 

6. Dankbar ins Bett gehen


Eine andere schöne Angewohnheit ist es, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen und jeden Abend alles reinzuschreiben, wofür du an diesem Tag dankbar warst. So reflektierst du nochmal über den Tag und er hinterlässt einen süßen Nachgeschmack. Und weil du alle meine vorherigen Tipps befolgt hast, war dein Tag natürlich super und du hast sehr viel erlebt, wofür du dankbar bist :P

Wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie du es wolltest, dann stelle dir vor, wie es besser hätte sein können und fühle dich richtig rein. Wenn wir mit einem zufriedenen Gefühl ins Bett gehen, dann schlafen wir besser und wachen erholter auf. Was ich auch gerne mache ist, meine Ziele und Wünsche vor dem Einschlafen zu visualisieren. Das gibt enorm viel Power und hilft dabei, diese Wünsche zur Realität zu machen.

Diese sechs Angewohnheiten helfen mir total dabei, mein Leben schöner zu machen. Wir leben dieses Leben nur einmal und jeder Tag ist kostbar. Deshalb tue jeden Tag mindestens eine Sache, die du liebst. Egal, wie beschäftigt du bist. Nimm dir Zeit für dich und deine Bedürfnisse. Und nimm dir die Zeit dankbar zu sein. Dann hat jedes "heute" die Chance noch besser als "gestern" zu werden. Die einzige Zeit in der wir leben ist genau JETZT! Nicht gestern, nicht morgen. Also mach dir die Gegenwart schön :)

Habt ihr vielleicht andere Tipps, mit denen ihr euch den Tag schöner macht? Dann lasst es mich gerne wissen :)






Eine Woche ohne Smartphone - Challenge accepted!



Sehen wir es doch ein: Wir alle sind handysüchtig! Kaum verspüren wir einen Hauch von Langeweile, greifen wir wie ein Roboter zu unseren Handys und scrollen planlos auf Facebook, beantworten Nachrichten auf WhatsApp, checken unsere Mails, lesen Zeitung, oder zocken Candy Crush. In der Ubahn sieht man kaum noch einen Menschen, der nicht in sein Handy glotzt. Niemand verbringt seine Wartezeit mehr damit, sich umzusehen, in Ruhe nachzudenken, oder sich mit jemandem zu unterhalten. Das Smartphone zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich, wie ein Magnet. Wir wollen wissen, was es neues gibt. Wir wollen Nachrichten bekommen und uns wichtig fühlen.

Und es ist ja auch schön, dass unsere Smartphones uns so miteinander vernetzten können. Aber manchmal müssen wir uns fragen, ob mittlerweile nicht genau das Gegenteil der Fall ist. Wenn ich mit Freunden zusammen sitze, dann hat immer mindestens einer sein Handy in der Hand. Mittlerweile ist es ganz normal, sich mit jemandem zu unterhalten und gleichzeitig etwas auf dem Handy zu tippen. Selten bekommt noch eine Person mehrere Stunden lang unsere volle Aufmerksamkeit geschenkt. Die Leute, mit denen wir im selben Raum sind, reichen uns auf einmal nicht mehr. Das Gerät, dass eigentlich dazu erfunden wurde, uns näher zusammen zu bringen, entfernt uns immer weiter von unseren Mitmenschen und von uns selbst.

Ich geb´s zu: Ich selber bin da keine Ausnahme. Obwohl ich kein Facebook mehr auf meinem Handy habe und auch keine Spiele spiele, benutze ich mein Handy trotzdem viel zu häufig. Der Hauptgrund dafür ist bei mir WhatsApp. Man fühlt sich irgendwie verpflichtet, möglichst schnell zu antworten. Und es ist ja auch toll, wenn Leute einem schreiben und damit zeigen, dass sie an einen denken. Aber geht dadurch nicht auch etwas Wichtiges verloren?

Keine Privatsphäre mehr


Wir sind ununterbrochen erreichbar. Sogar während wir schlafen liegt das Handy bei den meisten Personen direkt neben ihnen auf dem Nachttisch. Wir posten auf Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat und co, was wir gerade machen. Wir schicken Fotos über WhatsApp, teilen unseren Freunden sofort jede Kleinigkeit mit. Es ist ja schön, andere Leute so in unser Leben miteinzubeziehen, aber irgendwann wird es einfach zu viel. Wir sind nie für uns alleine. Darüber, wie wichtig es ist, ab und zu auch mal für sich zu sein, habe ich in diesem Artikel geschrieben. Wir merken gar nicht, dass uns dieser Verlust der Privatsphäre eigentlich unglücklich macht, weil er uns einen Teil unserer Freiheit raubt.

Momente genießen


Dadurch, dass wir ständig am Handy hängen, genießen wir das, was wir gerade tun, eigentlich kaum noch. Wir sind viel zu sehr damit beschäftigt, das perfekte Foto zu schießen, um allen mitzuteilen, wie viel Spaß wir gerade haben. Dabei sind wir ja nicht einmal geistig anwesend! Wir wollen anderen Leuten zeigen, wie toll unser Leben ist und vergessen dabei, überhaupt zu leben. Wann war das letzte mal, dass du bei einem Konzert getanzt hast, den Sänger lebhaft vor dir gesehen hast und nicht nur durch das Display deines Handys? Wann war der letzte Urlaub, in dem du das Meer wirklich genossen hast und nicht ununterbrochen auf dein Handy gekuckt hast, um zu sehen, wie viel Likes dein Strandbild schon bekommen hat?


Aufmerksamkeit


Wir treffen uns mit Freunden, unterhalten uns aber mit denen, die nicht im Raum sind. Wo ist hier der Sinn? Im Grunde ist das total unhöflich, aber es ist so normal geworden, dass es keinen mehr stört, weil es sowieso jeder macht. Das ist echt Schade. Das Leben spielt sich doch dort ab, wo wir gerade sind. Den Personen, die uns gegenüber sitzen, sollte unsere volle Aufmerksamkeit gehören. Und nicht einer Person, die gerade ganz wo anders ist. 


Missverständnisse und Unpersönlichkeit


Ein Freund schüttet dir über WhatsApp sein Herz aus. Du gibst ihm Ratschläge und tröstest ihn, während du gleichzeitig mit einer Freundin eine Party planst. Total normal! Du vergisst einmal einen Smiley am Ende eines Satzes und schon hat jemand das Gefühl, du bist sauer auf ihn. Du schickst eine Nachricht aus Versehen an eine falsche Person und es ist total peinlich. Solche Dinge passieren und das nicht selten.

Ich persönlich versuche mittlerweile wirklich, mein Handy seltener zu benutzen. Seit dem ich kein Facebook mehr habe, hat sich das auch schon deutlich reduziert! Trotzdem hänge ich immer noch zu viel auf WhatsApp ab. Deshalb habe ich mir gedacht, ich probiere mal aus wie es ist, eine Woche lang komplett ohne Internet auf dem Handy zu leben. Das heißt also, dass ich in dieser Woche mit meinem Handy nur SMS schreiben und telefonieren kann, sonst nichts. Back to the roots ;)

Ich habe einer Freundin davon erzählt und sie war sofort von der Idee begeistert und wollte mitmachen. Das ist toll, denn zu zweit ist es einfacher und macht mehr Spaß. Wir fangen heute damit an und werden während dieser Zeit Tagebuch führen. Wir werden alles dokumentieren: Unsere Gefühle, was für Schwierigkeiten eventuell auftreten, wie anders unser Alltag abläuft, ob wir uns freier fühlen, was sich innerlich verändert. Natürlich werde ich danach hier berichten. Ich bin schon total auf diese Woche gespannt und freue mich richtig drauf. Ab und zu muss man einfach etwas ausprobieren, damit wir nicht in unserer Komfort Zone stecken bleiben ;)

Fernweh und Wanderlust - Was bedeutet Reisen eigentlich?


Ich kenne kaum einen Menschen, der es nicht liebt, zu verreisen. Die Meisten von uns sehnen sich danach, fremde Kulturen und Länder kennenzulernen, andere Sprachen zu hören, dem Alltag zu entfliehen oder der Sonne hinterher zu fahren. Und wir alle lieben das Meer, den Salzgeschmack auf unseren Lippen und den Sand, der auf unserer braun gebrannten Haut klebt.

Ich habe das Meer zum ersten Mal erst mit 12 Jahren gesehen. Meine Mutter war alleinerziehend mit zwei Kindern und für einen Urlaub, weiter weg als Österreich, blieb nie Geld übrig. Ich will mich hier aber gar nicht darüber beschweren, denn jetzt schätze ich das Meer und das Verreisen generell umso mehr.

Fernweh


Von dem Zeitpunkt an, an dem ich angefangen habe, mir mein erstes eigenes Geld zu verdienen, habe ich diese 12 Jahre dafür ganz schön nachgeholt. Es vergeht kaum ein Jahr, in welchem ich nicht mindestens fünfmal irgendwo hinfahre. Auch wenn es nur ein Wochenende ist. Ich liebe kurze Städtetrips. Dafür brauche ich auch kein fancy Hotel, mir reicht ein Hostel. Und irgendjemand hat immer Lust mitzufahren.

Dieses Jahr war ich schon in Italien, Griechenland und in Kroatien, diesen Monat geht es noch nach Prag und nach Serbien und im Oktober nochmal ans Meer. Und ich bin wirklich unglaublich dankbar dafür, dass das überhaupt möglich ist. Aber in letzter Zeit habe ich immer mehr das Bedürfnis etwas neues zu versuchen. Ich meine, Städtetrips und Urlaub am Meer sind unglaublich toll, aber wirklich „Reisen“ ist das ja nicht, oder? Am Strand zu liegen, essen zu gehen, ein paar Freizeitaktivitäten mitmachen, Sightseeing-Touren, das ist Urlaub, aber nicht Reisen.

Was bedeutet Reisen?


Aber was ist Reisen denn dann? Reisen bedeutet für mich Abenteuer, ein Land ganz anders kennenlernen, viel tiefer in die Kultur eintauchen und sich zu integrieren. Für diese Zeit ein Einheimischer zu werden. Es bedeutet für mich, nicht nur an einem Ort zu bleiben, sondern weiterzuziehen. Es bedeutet, jeden Tag einen vollkommen anderen Tagesablauf zu haben, komplett unahbängig zu sein, neue Menschen und Kulturen und auch sich selber kennenzulernen. Es bedeutet atemberaubende Landschaften zu sehen und es bedeutet ein Gefühl von Freiheit. Reisen verändert einen, während Urlaube und Trips einen nur entspannen.

Und vielleicht sollte man das „richtige“ Reisen auch erstmal alleine machen. So ist man komplett unabhängig und hat Zeit, sich selber wirklich kennenzulernen. Letztes Jahr habe ich einen Monat alleine in Spanien gelebt, um ein Auslandspraktikum zu machen. Es war das aller erste Mal, dass ich komplett alleine in ein anderes Land gefahren bin. Die ersten zwei Tage waren ungewohnt und ich bekam Heimweh, aber innerhalb von ein paar Tagen hatte ich mich richtig gut eingelebt, neue Leute kennengelernt und mich in die spanische Lebenslust verliebt. Es war eine tolle Zeit!

Nach diesem Erlebnis lässt mich der Gedanke nicht los, noch einmal alleine zu verreisen, am Besten für eine längere Zeit. So etwas ist natürlich nicht immer ganz so einfach. Erstens kostet es viel Geld und zweitens habe ich hier meine Freunde und meinen Freund, mit dem ich sogar zusammen wohne. Kann ich ihn einfach so lange alleine lassen? Die Miete soll er nicht alleine weiterzahlen. Und was ist mit meinem Job? Ich habe ihn gerade erst angefangen, finde ihn super und will ihn auf keinen Fall verlieren.

Auf der anderen Seite frage ich mich: Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich kann diesen Wunsch nicht unterdrücken, will es auch nicht. Wenn ich ihn mir jetzt nicht erfülle, werde ich es später bereuen. Lieder wie „Au Revoir“ von Mark Foster und Sido und Filme wie „Eat, pray, love“, lassen in mir dieses Fernweh immer wieder aufleben. Als ich dann vor kurzem den Artikel „Die Glücksreise“ von meiner tollen Bloggerkollegin Monya gelesen habe, hat es mich erst recht gepackt! Monya macht sich ihren Traum vom Reisen endlich wahr. Sie hat hier alles aufgegeben und reist auf unbestimmte Zeit nach Südostasien. Das hat mich total begeistert.

Mein persönlicher Traum ist Südamerika. Ich hatte dieses Jahr sogar zusammen mit einer Freundin eine einmonatige Backpacking-Tour durch Chile und Peru geplant, aber daraus wurde im letzten Moment dann leider doch nichts. Ich schätze, diesen Traum muss ich mir auch alleine erfüllen, ohne auf andere angewiesen zu sein. Und das werde ich auch. Ich werde Backpacking machen und zwar alleine! Wie ich das mit meinem Job, der Wohnung und dem Geld mache, weiß ich noch nicht. Aber ich weiß, dass es irgendwann klappen wird. Und wenn es nur für einen Monat ist.

Wanderlust 


Es gibt aber einen Traum, denn ich mir schon früher erfüllen werde. Und das ist der Jakobsweg in Spanien! In der Uni haben wir viel darüber gesprochen und ich bin sogar mit der Schule schon ein Stück davon gegangen. Damals fand ich das noch nicht so toll, aber mittlerweile reizt es mich total! Die tolle Landschaft, einfach mal weg von der ganzen Technik, von dem Luxus, von der gewohnten Umgebung. Und Spanien liebe ich ja sowieso. Deshalb werde ich vielleicht schon dieses Jahr im November losziehen! Viel Vorbereitung braucht man ja nicht und teuer ist es auch nicht. Und ich bin Feuer und Flamme dafür! Falls es diesen Herbst nicht klappt, dann werde ich es spätestens im Frühjahr nächsten Jahres machen. Aber bis jetzt bin ich eigentlich ganz zuversichtlich und kann es kaum erwarten :)

Vor ein paar Monaten hätte ich mir so etwas gar nicht zugetraut. Ganz alleine wochenlang durch eine wilde Landschaft zu ziehen. In Herbergen zu schlafen, in denen es teilweise kein warmes Wasser gibt. Kein Handy, kein Internet, kein kuscheliges Bett. Aber so schnell kann es gehen, so schnell kann man sich verändern. Jetzt bin ich heiß auf ein neues Abenteuer und ganz neue Erlebnisse und Erkentnisse :D 

10 Gründe, keine Nachrichten zu schauen


Terror, Amok, Angst, Hass und Panik. In den Nachrichten sehen und hören wir fast nichts anderes mehr. Aber den Fernseher oder das Radio einfach abschalten können wir ja auch nicht, denn man muss ja informiert sein, oder? Und mitreden wollen wir ja auch können. Und kommen wir nicht total ungebildet rüber, wenn wir nicht wissen, was gerade in der Welt passiert?

Schön und gut. Für mich sind das alles aber trotzdem keine Gründe, die Nachrichten zu schauen. Warum? Ganz einfach: weil ich 10 gute Gründe dagegen habe!

1. Man kann sich im Internet gezielt informieren


Wenn man etwas genauer wissen will, dann kann man sich darüber auch einfach im Internet informieren. So vermeidet man die ganzen anderen negativen Einflüsse der Nachrichten und erfährt trotzdem das, was man wissen wollte. Man kann selber wählen, was einem wichtig ist, und was nicht, und man wird nicht mit unnötigem „Wissen“ zugeschüttet und davon manipuliert. Suche dir deine Nachrichten mit Bedacht aus!

2. Negative Nachrichten machen süchtig


Für viele Menschen sind die Nachrichten wie eine Art Droge. Sie sind süchtig danach, obwohl es ihnen nicht gut tut. So ist das eben mit den Süchten. Im Fernsehn gibt es keine guten Nachrichten. Und warum? Weil sie niemand sehen will. Es ist schon irgendwie klar, dass wir Menschen den negativen Schlagzeilen mehr Beachtung schenken als den positiven. Wir müssen ja wissen, was uns erwartet, um uns davor schützen zu können. Das ist wahrscheinlich so eine Evolutionsgeschichte. Aber bringt uns das wirklich weiter? Wirklich davor schützen können wir uns ja eh nicht.
Viele Menschen schauen die Nachrichten auch, um sich von ihrem eigenen Leben abzulenken. Sie füllen ihren Kopf so voll mit negativen Geschichten, dass kein Platz mehr für ihre eigenen Sorgen bleibt. Und deshalb brauchen sie immer mehr davon. Es ist nie gut, wenn wir vor unseren Problemen flüchten. Deshalb sollten wir damit aufhören.


3. Nachrichten erzeugen Angst


Ich höre immer mehr Menschen sagen: „Ich gehe nicht mehr vor die Tür.“, „Es ist nur noch Zuhause sicher.“, „Ich vermeide große Menschenansammlungen, da kann immer was passieren.“ Jeder hat Angst vor einem Terroranschlag oder vor einem Amoklauf. Das ist ja auch kein Wunder, denn wir werden jeden Tag mit dieser Angst gefüttert. Wir hören nichts anderes mehr. Natürlich kommt uns dann die Welt wie ein kalter Ort vor. Wir konzentrieren uns ja auch nur auf das Schlechte. Je mehr Nachrichten wir schauen, desto mehr Angst bekommen wir vor dem Leben. Und was ist das denn für ein Leben, wenn man ständig ein schlechtes Gefühl im Bauch hat, sobald man das Haus verlässt? Ich will so nicht leben! Es ist auf jeden Fall wahrscheinlicher, dass man von einem Auto überfahren wird, als dass man von einem Terroristen getötet wird! Sowieso passieren gerade Zuhause die meisten Unfälle. Diese Angst ist also einfach unnötig!

4. Nachrichten erzeugen negatives Denken


Wenn wir jeden Tag hören, was für böse Menschen es auf der Welt gibt, dann verlieren wir irgendwann den Glauben an das Gute. Wir fangen an, komplett negativ zu werden, hören auf, die schönen Dinge zu schätzen. Schon in der Früh, wenn wir das Radio anschalten, hören wir davon, wie ein junger Mann seine Frau und seine beiden Kinder umgebracht hat. Wie soll man denn da noch positiv in den Tag gehen? Wir versauen uns damit unsere Laune. Und je negativer wir sind, desto mehr Negatives ziehen wir an.


5. Nachrichten lügen


Im Internet findet man so viele Texte und Videos, die eindeutig belegen, wie sehr die Nachrichten uns etwas vorgaukeln. Videoclips aus einem anderen Land werden für eine Berichterstattung verwendet, die absolut nichts damit zu tun hat. Politiker lügen. Eigentlich können wir nichts glauben, was die Medien uns erzählen. Gar nichts. Es wird immer etwas vertuscht, dazu erfunden, umgedreht. Warum sollen wir uns diese Lügengeschichten also anschauen und darunter leiden, wenn das Meiste eh nur gelogen ist und wir die ganze Wahrheit nie erfahren werden?

6. Nachrichten erzeugen Hass


Nachrichten verbreiten unglaublich viel Hass. Diese Religion ist böse, Menschen mit dieser Hautfarbe sind böse, Menschen mit dieser Haarfarbe sind böse, Menschen aus diesem Land sind böse, diese Männer sind böse, diese Frauen sind böse und so weiter. Warum? Wir sind alle gleich, egal woher wir kommen. Wir haben alle ein Recht darauf, in Frieden zu leben und genug zu Essen zu haben. Wieso sollten wir mehr Rechte haben, nur weil wir in einem freien Land geboren sind? Wir hatten einfach nur Glück und dafür sollten wir dankbar sein! Andere, die weniger Glück mit ihrem Geburtsland hatten, sind trotzdem genau die selben Menschen wie wir. Deshalb haben wir absolut kein Recht dazu, sie zu verurteilen und daran zu hindern, in einem Land zu leben, in dem es keinen Krieg gibt.


7. Wir haben alle unsere eigenen Probleme


Wenn wir die Nachrichten schauen, dann beschäftigen uns die Geschichten, das ist klar. Wir denken ständig daran, haben Angst, sind traurig. Mich nimmt das meistens so sehr mit, dass ich schlimme Albträume bekomme. Dabei haben wir genug eigene Probleme, um die wir uns eher kümmern sollten. Das hört sich vielleicht jetzt für manche egoistisch an, aber wir können nichts an der Situation ändern und deshalb sollten wir aufhören uns darüber den Kopf zu zerbrechen! Es gibt aber Dinge in unserem Leben, die wir tatsächlich zum Besseren ändern können. Wenn wir die Welt verändern wollen, dann müssen wir zuerst bei uns selber anfangen.

If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and then make a change.“
- Michael Jackson „Man in the mirror“

8. Wir müssen niemandem etwas beweisen


Die Leute reden ständig über die neusten Schlagzeilen. Wenn wir die Nachrichten nicht gezielt verfolgen, dann können wir nicht mitreden. Klar bekommen wir bestimmte Dinge immer mit, ob wir wollen oder nicht. Aber über Details wissen wir dann nicht Bescheid, können also in so einem Gespräch nicht mithalten und vielleicht fühlen wir uns dann ungebildet. Aber kann uns das nicht egal sein? Ich meine, wieso sollen wir denn überhaupt über diese schlimmen Dinge reden, wenn wir erstens, niemals die ganze Wahrheit erfahren und zweitens, gar nichts dagegen tun können. Wir sollten uns lieber über Dinge unterhalten, die uns glücklich machen und uns weiter bringen.

9. Zeitverschwendung


In der Zeit, in der wir vor dem Fernseher sitzen, in den Kasten starren und unseren Kopf mit Angst und Hass befüllen lassen, könnten wir auch sinnvollere Sachen machen. Etwas, dass wir lieben zu tun. Sport zum Beispiel. Oder Freunde treffen, einen schönen Film schauen, Musik hören, an unseren Träumen arbeiten, Pläne machen, rausgehen, neue Leute kennen lernen, Spaß haben. Wir leben dieses Leben nur einmal und wir sollten es vollkommen ausnutzen und nicht damit verschwenden, auf dem Sofa zu sitzen und von einem Gerät diktiert zu werden.

10. Erfolgreiche Menschen schauen keine Nachrichten


Du willst das Geheimnis erfolgreicher Menschen wissen? Sie schauen keine Nachrichten! Sie haben keine Zeit dafür, sich Geschichten anzusehen, sie kreieren lieber ihre eigenen. Sie fokussieren sich darauf, etwas zu tun und zu erschaffen und nicht auf die Hilflosigkeit, die die Medien in uns erzeugen. Erfolgreiche Menschen wissen: Für jede negative Story gibt es mindestens zwei positive! Die Welt ist nicht so schlecht, wie sie uns immer dargestellt wird. Sie ist sogar friedlicher als früher! Warum sich also auf das Negative konzentrieren? Erfolgreiche Menschen legen ihren Fokus auf das, was ihnen nützt.

Willst du also wirklich deine Zeit mit negativem Input verschwenden, oder willst du dein Leben selber in die Hand nehmen und dir eine tolle, erfolgreiche Zukunft kreieren? Du hast die Wahl :)

I don't want no lies, I don't watch TV. I don't waste my time, won't read a magazine.“ - Madonna

I don´t read the newspapers, I don´t watch the news. I figure, if something important happens, someone will tell me.“ - Justin Trudeau (Premierminister von Kanada)

I don't watch myself on TV, I don't read the news clippings about me, so when people come up and say, 'What about that story last week?' I go, 'I didn't even know there was.'“ - Jay Kay (britischer Musiker)

The news makes me sad, so I don't watch it.“ - Sarah Palin (US-amerikanische Politikerin)

I don´t watch television, I think it destroys the art of talking about oneself“ - Stephen Fry (britischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler, Regisseur, Journalist, Dichter, Comedian und Fernsehmoderator)

Raus aus der Routine - rein ins Leben!


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Je öfter wir etwas tun, desto sicherer fühlen wir uns dabei und desto weniger anstrengend ist es für uns, weil wir darüber nicht mehr nachdenken müssen. Wir alle haben unsere ganz eigenen Gewohnheiten und Routinen, gehen mit Situationen anders um. Viele von uns haben jeden Tag die selbe Morgenroutine, Abendroutine, oder generell meistens mehr oder weniger den selben Tagesablauf.


Die Alltagsroutine


Unsere täglichen Routinen erleichtern uns vieles. Wir stehen auf, putzen uns die Zähne, machen unser Frühstück, kämmen uns die Haare. Das alles passiert ganz automatisch und mühelos. Wir müssen nicht darüber nachdenken, sondern machen das alles mechanisch, fast wie Roboter. Dadurch sind wir natürlich auch schneller und wir sparen uns viel Zeit. Würden wir jeden Morgen alles anders machen, müssten wir wahrscheinlich früher aufstehen, um genug Zeit zu haben, uns zurechtzufinden.

Der Mensch entwickelt automatisch Routinen, das ist einfach so in uns drinnen. Aber das hat auch seine Schattenseite. Durch das automatisierte Verhalten in unseren Routinen driften wir ab und verlieren uns in unseren Gedanken. Meistens ist unser Kopf voll mit Sorgen und Stress. Wir müssen noch dieses und jenes erledigen. Später steht so viel an. Morgen gibt es jede Menge zu tun. 

Generell sind wir durch zu viele Routinen meistens nicht wirklich präsent, leben nicht im Moment, sondern in der Vergangenheit und in der Zukunft.


Schlechte Gewohnheiten


Neben den nützlichen Gewohnheiten, die uns den Alltag erleichtern können, gibt es auch diejenigen, die uns einfach nur schaden. Dazu zählen unsere Süchte wie rauchen, tägliches trinken, stundenlanges fernsehen, sich überfressen, Nägel kauen, Drogen, Energy Drinks und vieles mehr. Je mehr wir uns daran gewöhnen, desto schwerer wird es, diese Gewohnheit loszulassen.

Außerdem haben viele von uns die Gewohnheit negativ zu denken, alles schlechtzureden, zu lästern, sich zu sehr zu stressen, mit den Gedanken abzudriften, alles abzulehnen, ständig unter Strom stehen zu müssen. Kurz gesagt: Wir haben schlechte Denk-und Glaubensgewohnheiten.

Diese Gewohnheiten machen uns das Leben schwer, aber trotzdem können wir sie nicht einfach so ablegen. Wollen es vielleicht auch gar nicht, weil wir nicht merken, wie sehr sie uns schaden.


Routinen ändern


"Eine Gewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Stufen hinunterboxen, Stufe für Stufe." - Mark Twain

Viele Menschen hassen Veränderungen, dabei ist es genau das was wir brauchen, um uns weiterzuentwickeln. Gewohnheiten zu ändern und Routinen zu brechen schenkt uns neue Lebenserfahrung, zeigt uns neue Blickwinkel.

Ich finde es am Wichtigsten, als erstes die schlechten Denkgewohnheiten zu ändern. Der erste Schritt ist, sich das Ganze erstmal bewusst zu machen. Was habe ich für schlechte Denkgewohnheiten? Bringen mir diese Gewohnheiten Vor- oder Nachteile? Kann ich das nicht auch anders sehen?

In diesem Blogartikel habe ich bereits darüber geschrieben, wie man negative Überzeugungen mit positiven ersetzt.

Dass wir schlechte Gewohnheiten ändern müssen ist klar, aber meiner Meinung nach sollten wir auch unsere nützlichen Alltagsroutinen hin und wieder ändern. Auch wenn sie uns das Leben erleichtern, schränken sie uns trotzdem ein. Jeden Tag immer das selbe zu tun, bringt uns nicht weiter.

Ich habe ja in diesem Artikel über meine eigenen Morgenroutine geschrieben. Als ich vor ein paar Wochen im Urlaub war, hatte ich auf einmal eine komplett neue Morgenroutine, nein eigentlich gab es gar keine. Und ist es nicht genau das, wofür wir den Urlaub so lieben? Weil wir dort andere oder gar keine Routinen haben, alles anders machen?


Und genau deshalb finde ich es wichtig, auch die nützlichen Routinen ab und zu zu verändern. Nach meinem Urlaub habe ich meine Morgenroutine komplett umgekrempelt. Natürlich sieht mein Morgen jetzt trotzdem wieder jeden Tag mehr oder weniger gleich aus, aber eben anders als vorher. Wir brauchen Routinen und Gewohnheiten, wir Menschen sind eben so! Aber alte Gewohnheiten hin und wieder mit neuen zu ersetzten tut uns einfach gut :)

"Erfolgreiche Menschen haben einfach erfolgreiche Gewohnheiten." - Brian Tracy

Seiten