Wie man einen schlechten Tag in einen guten verwandelt

 

Sicher kennst du diese Tage, an denen dein Wecker klingelt und du dir wünscht, nie geboren worden zu sein. Du schlägst auf den Störenfried ein, verfluchst das Leben und vergräbst deinen Kopf unter deinem Kopfkissen. Irgendwann schaffst du es dann doch, dich aufzuraffen, steigst aus dem Bett und stößt dir dabei deinen Zeh an. Verdammte sch*****! Wieso ist das Leben so ungerecht?

Humpelnd schleppst du dich ins Bad, um kurz darauf zu fest auf die Zahnpastatube zu drücken. Diese entleert dadurch ihren kompletten Inhalt auf deinen Haaren und deinem T-shirt. Gott, wieso hasst du mich? In der Küche bemerkst du, dass du kein Müsli mehr hast. Obst gibt es auch keines mehr und der Toast ist verschimmelt. Dann eben nur Kaffee. Hastig kippst du dir das heiße Getränke hinter die Binde, um wenigstens ein bisschen wacher zu werden und verbrennst dir dabei die Zunge. Geil. 

Beim Blick auf die Küchenuhr beginnst du zu fluchen. Hastig stolperst du zum Kleiderschrank und ziehst wahllos irgendetwas heraus. Natürlich passt es nicht zusammen, aber für eine Modenschau bleibt dir jetzt keine Zeit mehr. Du rennst zu deinem Auto und kurz darauf stehst du im Stau, weil es auf deiner Strecke einen Unfall gegeben hat. Läuft. Natürlich wird der Tag auch später nicht besser und alles geht schief. Solange, bis du erschöpft zurück in dein Bett sinkst und auf die Chance wartest, morgen alles besser zu machen.


Schlechte Tage - Was steckt dahinter?


Wer kennt diese Tage nicht? Wenn der Tag schlecht beginnt, dann endet er meist nur noch schlimmer. Kaum geht etwas schief, geht gleich alles den Bach runter. Wieso ist das so? Will uns dort oben jemand ärgern? Haben wir etwas falsch gemacht und werden dafür bestraft? Nein! Wir haben uns ganz einfach selber in eine negative Abwärtsspirale katapultiert. Und weil Gleiches Gleiches anzieht, folgen immer mehr negative Erlebnisse.

"Es gibt ein Gesetz welches besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht. Negatives Denken zieht definitiv negative Ergebnisse mit sich." - Norman Vincent Peale

Wenn wir schlecht gelaunt und wütend sind, dann sind wir dadurch unkonzentriert und machen deshalb Fehler, welche uns noch mehr Gründe für negative Gedanken liefern. Außerdem sind wir leicht reizbar und lassen das unsere Umwelt meist spüren, welche dann oft genauso auf uns reagiert. Und weil wir für den Rest des Tages nur noch negative Gedanken haben und diese sich mit jedem störenden Ereignis noch weiter verstärken, fokussieren wir uns so sehr auf das Schlechte, dass wir bald nichts Gutes mehr sehen können. Und so ensteht ein richtig be****** Tag.

Zum Glück aber, können wir dies jederzeit ändern, wenn wir nur wollen und wissen, wie das geht. Dein Tag wird nämlich nur dann schlecht werden, wenn du es zulässt. Wenn du dich von deiner Negativitätswelle mitreißen lässt und dabei kampflos untergehst, anstatt dass du lernst, auf ihr zu surfen.

Hier sind meine vier Tipps, die mir jedes Mal dabei helfen, einen schlechten Tag in einen guten zu verwandeln.

1. Bewegung


Wenn man seinen Körper bewegt hilft das dabei, ein bisschen aus dem eigenen Kopf "herauszukommen". Wenn wir mies drauf sind, dann denken wir zu viel nach und verharren stur auf unseren Argumenten. Kaum bewegen wir uns ein bisschen, wird auch unser Geist lockerer und oft ist dann alles gar nicht mehr so schlimm. In welcher Form du dich bewegst bleibt dir überlassen. Mir helfen am Besten Yoga, laufen gehen oder tanzen. Auch ein Spaziergang tut unglaublich gut. Vielleicht drehst du in deiner Mittagspause einfach eine Runde um den Block? Dir fällt sicher etwas ein.

2. Meditation


Meditation bewirkt wahre Wunder wenn man schlecht drauf ist. Einfach mal loslassen und die eigenen Gedanken nicht so ernst nehmen. Wenn ich meditiere geht es mir danach immer gleich viel besser. Deshalb versuche ich jeden Morgen vor der Arbeit zehn Minuten zu meditieren. So starte ich gleich entspannt und gut gelaunt in den Tag. :)

3. Nickerchen


Schlafen hilft einfach gegen alles - auch gegen schlechte Laune. Natürlich sollte man kein Nickerchen in der Arbeit oder in der Schule machen, aber sobald du Zuhause bist, könntest du dich einfach mal für 10 Minuten hinlegen und die Augen schließen. So ein kurzes Nickerchen tut einfach gut, gibt neue Energie und nach dem Aufwachen hat man die Chance, seine Gedanken wieder neu auszurichten.


4. Dankbarkeit 

Auch wenn mal alles schief läuft, wir alle haben etwas, wofür wir dankbar sein können. Und daran zu denken, lässt einen sofort besser fühlen. Wenn du also einen schlechten Tag hast, dann halte kurz inne, nimm einen Zettel und einen Stift zur Hand und schreibe eine Seite voll mit Dingen, für die du dankbar bist. Dir fällt nichts ein? Dann fange ganz allgemein an: Sei dankbar für deine Beine, deine Gesundheit, dafür, dass du ein Dach über dem Kopf hast. Bald fällt dir sehr viel mehr ein, du wirst schon sehen. Und sobald die Seite vollgeschrieben ist, siehst du, dass dein Leben gar nicht so scheiße ist, wie du dachtest.

"Der einzige Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tag ist deine Einstellung!" - Dennis S. Brown

Es gibt also genug Wege, den Tag in eine andere Richtung verlaufen zu lassen. Das alles liegt ganz bei dir. Am Besten, man versucht schon am Morgen möglichst gut drauf zu sein, denn dann zieht sich diese Fröhlichkeit meist auch durch den ganzen Tag. Und es ist natürlich leichter, die gute Laune zu behalten, also die schlechte Laune zu vertreiben.

Wie dein Tag verläuft hat nicht mit dem Wetter, dem Verkehr, oder mit anderen Menschen zu tun, sondern nur mit dir. Es ist DEIN Leben und DEIN Tag und nur DU bestimmst deine Laune. Andere Dinge können zwar Einfluss darauf haben, aber nur wenn du es zulässt. Also mache dir dies jeden Morgen bewusst, bevor du aus deinem Bett aufstehst. Dies ist dein Tag und du hast jeden Morgen die Möglichkeit, ihn zu genau dem Tag zu machen, den du erleben willst.


Warum es besser ist, weniger Freunde zu haben


Vor nicht allzu langer Zeit war ich der Meinung: Je mehr Freunde, desto besser. Mehr Freunde bedeutet mehr Action, mehr Unterhaltung, mehr Unterstützung, mehr Spaß und weniger Alleinsein. Und deshalb fand ich es immer toll, unter vielen Leuten zu sein, neue Menschen kennzulernen und zu sehen, wie meine Facebook Freundesliste immer weiter und weiter wächst. Ich bewunderte die Menschen, die einfach jeden kannten. Die überall bekannt und beliebt waren. So wollte ich auch sein!

Angst vor dem Alleinsein


Heute nicht mehr. Denn heute weiß ich: Man kann nicht überall beliebt sein, ohne sich dabei nicht zu verstellen. Und das ist es nicht wert. Außerdem bedeutet überall bekannt zu sein nicht gleich, dass diese Freundschaften auch alle echt sind. 

Mittlerweile habe ich auch nichts mehr dagegen, ab und zu alleine zu sein. Ich finde es sogar sehr wichtig. Meiner Meinung nach brauchen viele Menschen etwas mehr Zeit für sich. Aber die Meisten versuchen genau dies zu vermeiden. Sie haben Angst davor, genauso wie ich damals. Dabei sollten wir mehr an unserer Beziehung zu uns selbst arbeiten, als an irgendeiner anderen.


Minimalismus bei Freundschaften


Ich bin heute immer noch gerne unter Menschen. Nur nicht mehr ganz so oft wie früher. Und ich wähle mir meine Gesellschaft jetzt gründlicher und bedachter aus. Früher war es mir teilweise egal, mit was für Menschen ich unterwegs war. Hauptsache etwas unternehmen und nicht alleine sein. Mittlerweile bin ich viel lieber alleine, als mit den falschen Menschen zusammen.

Weniger ist mehr, das gilt auch bei Freundschaften. Weniger Freunde, dafür die Richtigen. Minimalismus bedeutet nicht nur den Kleiderschrank auszumisten, sondern auch den Freundeskreis. Der Effekt ist derselbe: Man fühlt sich freier! Aber natürlich ist es leichter, alte Klamotten in Plastiktüten zu verbannen, als sich von Menschen zu entfernen, die man schon lange kennt.

Echter Freund oder Unterhalter?


Mittlerweile merke ich immer mehr, wie manche Freunde einfach nur zur Unterhaltung da sind. Man kann mit ihnen lachen und Spaß haben, aber wenn es um tiefgründigere Dinge geht, ist man bei ihnen an der falschen Adresse. Man hat auch gar kein Bedürfnis dazu, ihnen irgendetwas anzuvertrauen, denn diese bestimmte Verbindung fehlt einfach. 

Und dann gibt es Freunde, denen man einfach alles erzählen kann. Man fühlt sich so wohl bei ihnen, dass man kein Problem damit hat, ihnen die intimsten Geheimnisse zu erzählen, oder persönliche Ängste und Sorgen anzuvertrauen. Es fällt einem plötzlich so leicht, man selbst zu sein. Sie verstehen einen auf einem ganz anderen Level. Mit diesen Personen kann man lachen, weinen und stundenlang reden. Von diesen besonderen Menschen haben wir meist nicht viele in unserem Leben. Und das müssen wir auch nicht, denn schon eine einzige solche Person ist Gold wert.

Freundschaften wie bei "Sex and the City"


Schaut man sich einmal erfolgreiche Serien wie "Friends", "How I met your mother", oder "Sex and the City" an, dann fällt schnell auf, dass es hier immer um Freundeskreise geht, die nicht aus mehr wie sechs Personen bestehen. Dafür sind diese Freundschaften so, wie wir sie alle gerne hätten. Die Personen haben meist kaum andere Freunde außerhalb des kleinen Freundeskreises und das brauchen sie auch nicht. Wozu denn auch? Diese Menschen geben ihnen alles, was sie brauchen. 

Und das sollte auch im echten Leben so sein. Weniger Freunde, weniger Drama, weniger Probleme, weniger Tratsch, weniger Stress und dafür mehr Zeit für die Personen, die einem wirklich wichtig sind. Wieso Zeit mit Menschen verschwenden,  die einfach nicht auf der selben Wellenlänge, oder falsch sind? Bei denen man sich nicht wohl fühlt und man deshalb vor ihnen eine Maske aufsetzt? Die man vielleicht im Grunde eigentlich gar nicht leiden kann?


Sei wählerisch!


Je mehr wir uns mit uns selbst beschäftigen, desto wählerischer werden wir, was unser Umfeld betrifft. Und das ist gut so, denn wir sollten uns nur auf die Menschen konzentrieren, zu denen wir eine besondere Verbindung haben. Dadurch können wir diese noch verstärken, was uns so viel mehr gibt, als viele oberflächliche Freundschaften.

Durch das Eingrenzen des Freundeskreises befreien wir uns von Belastungen und Verpflichtungen und müssen kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn wir uns zu lange bei jemandem nicht gemeldet haben. Mit weniger Freunden hat man dieses Problem nicht mehr. Und echte Freunde würden einem das sowieso niemals vorwerfen.


Lebst du nur für´s Wochenende? - Hör auf damit, auf Freitag zu warten!


"Gott sei Dank ist morgen schon wieder Freitag! Zum Glück ist die Woche schnell vergangen. Schade nur, dass das Wochenende auch immer so schnell vorbei ist." Ganz ehrlich, wer hat diesen Satz noch nicht gehört, oder sogar selber schon einmal gesagt? Eigentlich ein Satz, den man ziemlich häufig hört, oder? Alle freuen sich auf Freitag, alle wollen Wochenende, jeder jammert, dass es zu schnell wieder vorbei ist. Es ist ein Satz, der einem einfach so über die Lippen geht, über den wir eigentlich kaum nachdenken.

Freust du dich schon am Montag wieder auf den Freitag?


Als mir gestern eine Bekannte mal wieder verkündete, wie froh sie doch sei, dass die Woche schon fast wieder um ist, lies mich das plötzlich nicht mehr los. Leben wir denn eigentlich alle nur noch für das Wochenende, oder für den Urlaub? Und können wir das Wochenende überhaupt wirklich genießen, ohne am Sonntag schon wieder an die bevorstehende Arbeit zu denken? Können wir überhaupt noch irgendetwas genießen? Haben wir so überhaupt etwas von unserem Leben? Oder ist es nur ein ständiges Aushalten und Warten?

Dabei hatte meine Bekannte überhaupt nichts gegen ihren Job. Im Gegenteil! Als ich sie danach fragte meinte sie sogar, dass es ihr total Spaß mache. Aber wieso wünscht man sich dann, dass die Arbeitszeit schneller vergeht? Wir wollen doch Spaß haben! Wieso also dann den Spaß schnell hinter sich bringen? Da stimmt doch etwas nicht. Entweder meine Bekannte spielte mir ihre Begeisterung nur vor, oder aber sie hat einfach verlernt, ihre Zeit zu schätzen. So wie die Meisten von uns.


Lebst du noch, oder wartest du nur?


Wir haben verlernt, in der Gegenwart zu leben. Alles ist zielgerichtet, etwas muss erreicht werden. Unser Blick klebt nur auf der To-Do-Liste. Wir wollen hinter unseren Aufgaben schnell einen Haken setzen, um dann die nächste zu erledigen.  Alles abarbeiten, so schnell wie möglich. Dabei vergessen wir ganz einfach zu leben.

Viele von uns fühlen sich wie Rädchen im System. Wie automatisierte Zombies, die ihre Arbeit erledigen, die besten Stunden ihres Tages damit verbringen, auf den Feierabend zu warten. Welches Geld der Welt ist das wert? Wo ist der Sinn? Ich will so ein Leben nicht führen. Niemand will so ein Leben führen. Und wir müssen es auch nicht. Wir können aus unserem Leben machen, was wir wollen und niemand hält uns zurück, außer wir selbst. 

Kämpfst du gegen die Zeit?


Vielleicht hasst du deinen Job, vielleicht magst du ihn. Aber eigentlich macht das keinen Unterschied. Denn solange du auf den Feierabend hinfieberst, läuft etwas falsch. Und ich will nicht sagen, dass ich nicht so bin, denn das stimmt nicht. Auch ich erwische mich dabei, wie ich manchmal auf die Uhr sehe und mir wünsche, dass die Zeit schneller vergeht. Dabei mag ich meinen Job. Aber das hat nichts zu bedeuten. 

Leben wir um zu arbeiten, oder arbeiten wir um zu leben? Die Grenzen verschwimmen. Können wir nicht auch bei der Arbeit leben? Warum schalten wir automatisch auf Autopilot? Wieso erleben wir unseren Alltag nicht bewusster?

Weißt du, was du wirklich willst?


Egal in welcher Lage wir gerade sind, egal, wie es um unsere Gesundheit, Finanzen oder unser soziales Leben steht. Wir haben immer die Chance, das Beste daraus zu machen. Du hasst deinen Job? Dann kündige ihn! Was willst du wirklich machen? Wofür brennst du? Hast du dich damit überhaupt schon einmal beschäftigt? 

Vielleicht kannst du deinen Job gerade nicht kündigen und das musst du auch nicht. Aber du kannst aufhören, dich selbst zu bemitleiden. Du kannst anfangen, dein Herz zu deiner Arbeit mitzunehmen. Das, was du tust, mit vollem Einsatz zu machen, egal ob du es hasst oder eigentlich ganz gerne machst. Vielleicht eröffnen sich dir so auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Aber vor allem wirst du dich einfach besser fühlen. 

Unser Glück ist nicht von äußeren Umständen abhängig, sondern davon, was wir über diese denken. Und je mehr Leidenschaft wir in unser Leben bringen, je dankbarer wir sind und je mehr wir anfangen, die kleinen Dinge zu schätzen, desto glücklicher werden wir. 

Wenn du leben willst, dann höre auf zu warten. Warte nicht auf den Feierabend, das Wochenende, den Urlaub, die Beförderung, das große Geld, die große Liebe, darauf, dass dein Leben endlich besser wird. Nein! Du lebst nur in diesem Augenblick, nur jetzt. Und jetzt ist der beste Zeitpunkt, um damit anzufangen, zu leben. Sei anwesend, halte durch, folge deinen Träumen, lebe den Moment, sei glücklich und verlasse endlich die Warteschlange!

5 gute Gründe, ein Optimist zu werden


Ist bei dir das Glas immer halb leer, anstatt halb voll? Achtest du immer mehr darauf, was dir gerade nicht passt, als auf das, was gut läuft? Bekommst du öfter mal zu hören, dass du die Dinge doch etwas positiver sehen solltest? Dann bist du höchstwahrscheinlich eher pessimistisch eingestellt und gutes zu erwarten fällt dir oft schwer. Vielleicht solltest du das ändern.

Warum, fragst du dich? Optimismus führt doch eh nur zu falschen Hoffnungen und bitteren Enttäuschungen? Das ist das Hauptargument, welches Menschen vom positiven Denken abhält. Aber echte Optimistien wissen, dass das so nicht stimmt!

Wenn du das Gefühl hast, dass du mit deiner negativen Einstellung auch nicht weiter kommst und weißt, dass du deine Ansichten ändern solltest, um glücklicher zu werden, dann habe ich hier fünf gute Gründe für dich, die dich darin bestärken werden!

1. Optimismus verändert das Gehirn


Eine positive Einstellung und positive Gedanken können tatsächlich unser Gehirn neu "verkabeln". Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir unser Gehirn täglich trainieren. Durch negative Gedanken und einer negativen Grundeinstellung trainieren wir es darauf, Situationen ängstlicher, freudloser und negativer wahrzunehmen. Negative Gedanken verstärken den sogenannten Mandelkern, den Teil unseres Gehirns, der Alarm schlägt wenn er glaubt sich in einer Gefahrensituation zu befinden. Wir sind dadurch also ständig in Alarmbereitschaft, können nichts genießen und sind durchgehend  gestresst.

Positive Gedanken dagegen aktivieren unser Belohnungszentrum und stärken es. Sie sorgen dafür, dass das Gehirn mehr auf die schönen Dinge des Lebens programmiert wird und wir deshalb automatisch viel mehr auf diese achten. Denken wir also häufig Gedanken, die eine positive Emotion in uns hervorrufen, werden im Gehirn dadurch diese speziellen synaptischen Verbindungen gestärkt. Je mehr wir sie "trainieren" desto größer werden sie. Und je größer sie sind, desto leichter fällt es uns, die schönen Dinge im Leben zu sehen.

2. Optimisten sind gesünder


Mehrere Studien beweisen es: Optimisten sind tatsächlich gesünder! Sie haben ein gesünderes Herz, stabileren Blutzucker, ein stärkeres Immunsystem, bekommen seltener eine Erkältung, sind weniger depressiv und fühlen sich einfach generell besser. Und irgendwie ist es ja auch logisch, denn als Optimist erspart man sich eine Menge Stress, da man sich ganz einfach nicht verrückt machen lässt und nicht angestrengt versucht, gegen den Fluss des Lebens zu kämpfen. Und da Stress einer der Hauptursachen für Krankheiten ist, ist das Alles auch gar nicht so verwunderlich. 


3. Optimisten sind beliebter


Wärst du lieber mit Menschen zusammen, die den ganzen Tag nur herumnörgeln, immer das Schlechteste erwarten und nichts anderes tun, als sich über ihr Leben zu beschweren? Oder hättest du lieber Menschen um dich, die nur so vor Lebensfreude sprühen und dich darauf aufmerksam machen, wie schön das Leben eigentlich ist? Wenn du selber ein Pessimist bist und dich gerne beschwerst, dann wählst du vermutlich Variante Nr. 1, denn diese Personen werden voll und ganz in dein Klagelied mit einsteigen und dich in deinem Gejammer bestärken. Aber ist das gut? Bringt dich das weiter? Nein! 

Und deshalb haben die meisten Menschen auch lieber Personen um sich herum, die sie mit ihrer Lebenslust anstecken. Es macht einfach Spaß in der Nähe eines Optimisten zu sein. Optimisten ziehen durch ihre positive Lebenseinstellung und ihre meist gute Laune die Menschen ganz von selbst zu sich. Sie müssen sich gar nicht darum bemühen, beliebt zu sein, denn sie wirken wie ein Magnet auf andere. 

4. Optimisten sind ausdauernder


Ob im Sport, im Job, oder in persönlichen Zielen: Optimisten haben mehr Ausdauer! Sie geben einfach nicht so schnell auf, wie andere. Das liegt daran, dass sie ihr Ziel fest vor Augen haben und wissen, dass sie es auch erreichen werden. Wo ein Pessimist längst die Flinte ins Korn geworfen und aufgegeben hätte, weil alles ja sowieso keinen Sinn hat, bleibt der Optimist hartnäckig am Ball. Und er tut es mit einer gewissen Unbeschwertheit, wodurch es ihm natürlich um einiges leichter fällt. Während Pessimisten verbissen versuchen, ihr Ziel zu erreichen und dabei kaum an sich glauben, genießt der Optimist dagegen den Weg dort hin. Denn er weiß: Der Weg ist das Ziel!


5. Optimisten sind glücklicher 


Dass Optimisten glücklicher sind liegt auf der Hand! Sie glauben fest an sich selbst und an das gute in der Welt. Sie stressen sich nicht unnötig mit Worst-Case-Szenario-Denken, lassen sich vom Leben leiten, achten auf die schönen Dinge in ihrem Umfeld und sind dazu auch noch gesünder, beliebter und ausdauernder. So lässt es sich natürlich gut leben! 

Für mich bedeutet ein erfülltes Leben, auch die kleinen Dinge genießen zu können. Und das können Optimisten, denn sie sind nicht so sehr damit beschäftigt, sich Sorgen um die Zukunft und Gedanken um die Vergangenheit zu machen. Und das Beste ist: Optimismus kann man lernen. Wir haben jeden Tag, jede Minute die Chance, unser Gehirn neu zu "verkabeln". Optimismus lernen ist wie Muskeltraining! Einfach dranbleiben und regelmäßig wiederholen. 

Ich selber war früher eher pessimistisch, eben auch aus Angst davor, enttäuscht zu werden. Seit dem ich meine Einstellung geändert und meinen Optimismus trainiert habe, hat sich meine Sicht auf die Dinge komplett verwandelt. Ich fühle mich leichter, freier, glücklicher. Und jeden Tag spüre ich es mehr!

Es liegt ganz bei uns, wie wir die Welt sehen wollen. Wir können mit gesenktem Kopf durch die Gegend laufen, misstrauisch und schlecht gelaunt sein. Oder aber, wir betrachten das Leben als Geschenk, sind dankbar für jeden neuen Tag, den wir erleben dürfen und neugierig darauf, was für Abenteuer da draußen noch auf uns warten.

Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. – Marcel Pagnol

3 Fragen, die dir dabei helfen, Eifersucht loszulassen


Eifersucht ist eine Emotion, von der wir nicht gerne zugeben, dass wir sie fühlen. Sie wird von der Gesellschaft als bösartig und erbärmlich angesehen und abgelehnt. Deshalb verdrängen wir sie meistens und oft können wir uns nicht einmal selber eingestehen, dass wir eifersüchtig sind. Wir schämen uns dafür, denn es zeigt, dass wir schwach sind. Stattdessen verwandeln wir Eifersucht in Wut und Zorn. Wir schimpfen und meckern gerne über die Person, die der Auslöser unserer Eifersucht ist. 

Eifersucht vs. Neid


Neid und Eifersucht fühlen sich ähnlich an, weshalb sie auch oft als Synonyme verwendet werden. Es gibt jedoch einen kleinen, feinen Unterschied zwischen den Beiden. Wenn wir neidisch sind, dann sehen wir eine Person, die etwas hat, dass wir nicht haben und von dem wir glauben, dass wir es niemals haben können. Das tut weh und erzeugt Neid. Eifersucht dagegen entsteht, wenn wir etwas behalten wollen, dass wir bereits haben, aber Angst davor haben, es zu verlieren. Das erzeugt Unsicherheit und Eifersucht. 

Wie entsteht Eifersucht?


In diesem Artikel geht es nur um das Gefühl der Eifersucht. Und hinter Eifersucht steckt eigentlich nichts anderes als Angst. Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen oder eines Gegenstandes. Wir fühlen uns von etwas oder jemanden bedroht und versuchen, unsern wertvollen "Besitz" zu schützen. Und warum haben wir so eine Angst davor? Weil wir unsicher sind. Wir fühlen uns nicht gut genug, nicht würdig. Und wir haben Angst, dass andere das mitbekommen.

Eifersucht in der Beziehung


Nehmen wir als Beispiel eine romantische Beziehung, in der der Mann ständig eifersüchtig ist. Er kann es nicht ertragen, wenn seine Freundin ein anderes männliches Wesen auch nur ansieht. Deshalb verbietet er ihr mit ihren Freundinnen auszugehen, oder kurze Röcke anzuziehen. Und warum? Nicht weil er bösartig oder ein schlechter Mensch ist. Nein. Er hat ganz einfach Angst davor, seine Freundin zu verlieren! Er hat Angst, dass sie, wenn sie unter anderen Männern ist, bald herausfindet, dass es da draußen noch etwas viel besseres gibt, als ihn. Dass sie bald merkt, mit was für einem Versager sie da eigentlich zusammen ist und ihn für jemanden verlässt, der mehr in ihrer Liga spielt. Denn es ist doch sowieso jeder besser für sie, als er. 

Das ist natürlich völliger Quatsch! Und obendrein macht er mit seinem Verhalten beiden das Leben schwer. Würde er nur ein bisschen in sich gehen, dann würde er bald merken, was eigentlich hinter seiner Eifersucht steckt. Und dann könnte er daran arbeiten und zwar indem er an seinem Selbstbewusstsein arbeitet. Denn selbstbewusste Menschen denken: Ich bin toll und es gibt keinen Grund für sie, sich nach jemand anderem umzusehen, denn wir sind perfekt zusammen. Und falls sie mich doch eines Tages verlassen sollte, dann hat sie eben nicht so gut zu mir gepasst, wie ich anfangs gedacht habe. Und es ist gut, dass sie es beendet hat, denn ich habe eine Freundin verdient, die mich genauso sehr liebt, wie ich sie. 

Wenn Eifersucht zu Wut wird


Warum schimpfen wir so gerne über die Personen, auf die wir eifersüchtig sind? Ganz einfach: Wut fühlt sich besser an, als Eifersucht. Eifersucht erzeugt Hilflosigkeit, Machtlosigkeit und Angst. Wir können nichts gegen die Situation unternehmen und sind wie gelähmt. Wut dagegen erzeugt ein Gefühl von Macht, Dynamik und Überlegenheit. Klar, dass wir uns mehr zu diesem Gefühl hingezogen fühlen. Mehr darüber, wie Wut entsteht und wie wir mit ihr umgehen können, habe ich in diesem Artikel geschrieben.


Wie schafft man es, Eifersucht loszulassen? 


Eifersucht spielt nicht nur in Beziehungen eine große Rolle, sondern auch in Freundschaften, der Familie, oder in beruflichen Beziehungen. Für mich zum Beispiel ist Eifersucht in meiner Beziehung mit meinem Freund eigentlich kein großes Thema. Ich vertraue ihm und würde ich es nicht tun, dann wäre ich nicht mit ihm zusammen. Aber natürlich bin auch ich nicht perfekt und erwische mich manchmal dabei, wie ich eifersüchtig bin. Zum Beispiel, wenn jemand in der Arbeit mehr gelobt wird als ich, oder von meinen Freunden mehr Aufmerksamkeit bekommt. Da schnappt bei mir die Falle der Eifersucht öfters mal zu. 

Wenn ich merke, dass ich eifersüchtig bin und meine Laune in den Keller wandert, dann versuche ich, möglichst schnell etwas dagegen zu tun. Nicht weil es nicht okay ist, eifersüchtig zu sein, denn alles was wir fühlen ist okay, wir müssen nicht perfekt sein. Sondern weil ich es verdient habe, mich besser zu fühlen. Genauso wie du! Hier sind drei Fragen, die Eifersucht in Lust auflösen.

1. Warum bin ich eifersüchtig?


Zuerst einmal gestehe ich mir selber ein, dass ich eifersüchtig bin und akzeptiere es. Ich versuche, mich nicht dafür fertig zu machen, es ist okay. Dann mache ich mir klar, warum genau ich überhaupt eifersüchtig bin. Was steckt dahinter? Wovor habe ich Angst? Was will ich auf keinen Fall verlieren? Wäre ich zum Beispiel eifersüchtig, weil eine gute Freundin von mir einer neuen Freundin mehr Aufmerksamkeit schenkt, als mir, dann würde dahinter wahrscheinlich die Angst, dass diese andere Person mir meine Freundin wegnimmt, stecken. Ich hätte also Angst davor, meine Freundin zu verlieren.


2. Warum sind diese Gründe nicht wahr?


Wenn ich mir die Situation genau angesehen und alle Hintergründe für meine Eifersucht herausgefunden habe, dann versuche ich zu sehen, warum diese Gründe alle nicht wahr sind. Zum Beispiel: Warum ist es nicht wahr, dass ich meine Freundin an die andere Person verlieren würde? Vielleicht weil uns etwas besonderes verbindet und ich eigentlich weiß, dass sie mich gar nicht ersetzen will. Vielleicht steigere ich mich einfach zu sehr in etwas hinein und dramatisiere die Situation in meinen Kopf. Vielleicht interpretiere ich alles vollkommen falsch. 

3. Was gibt es positives an der Situation?


Zum Schluss versuche ich, etwas positives in dieser Situation zu erkennen. Was gibt es, dass ich aus dieser Situation lernen kann? Zeigt sie mir etwas über mich oder über andere Personen? In meinem Beispiel würde mir so vielleicht bewusst werden, wie gerne ich diese Freundin habe. Und ich würde herausfinden, dass ich an meinem Selbstbewusstsein arbeiten muss. Vielleicht ist diese andere Person aber tatsächlich total nett und ich freunde mich selber ein bisschen mit ihr an. Vielleicht könnten wir dann auch mal etwas zu dritt unternehmen und hätten noch viel mehr Spaß. Wer weiß ;)

Das Wichtigste, um Eifersucht zu "bekämpfen" ist, ehrlich zu sich selbst zu sein. Und dann zu versuchen, an der Ursache zu arbeiten. Wir sollten niemals das Ziel haben, andere Leute zu verändern. Nie! Die einzige Person, die wir verändern sollten und können, sind wir selbst. Und auch das sollten wir nicht auf eine strenge, bestrafende Art machen, sondern auf eine liebevolle und geduldige. Wir müssen einen Weg finden, uns selbst zu lieben und zu schätzen, denn dann verschwinden Probleme wie Eifersucht und Neid ganz von selbst. 

5 Gründe, warum genug Schlaf dein Leben leichter macht

Schlafen kann man, wenn man tot ist? Ohhh nein, nicht mit mir. Ich brauche und liebe meinen erholsamen Schlaf und verzichte nur sehr ungern auf ihn. Mittlerweile freue ich mich abends sogar richtig auf mein warmes Bett und meine bequeme Matratze.* Aber das war nicht immer so. Früher bin ich gerne lange wach geblieben, oder habe sogar Nächte durchgemacht. Mein Rekord waren drei Nächte am Stück. Und nein, ich bin nicht stolz darauf, denn ich habe die Konsequenzen natürlich sofort gespürt. 

Solange man noch jung ist, macht der Körper einiges mit. Aber irgendwann ist Schluss damit, irgendwann müssen wir lernen, auf unseren Körper zu achten und ihn zu schätzen. Denn wir haben nur diesen einen und wir müssen ein Leben lang mit ihm und in ihm leben. Seinen Körper zu pflegen ist ein Zeichen gesunder Selbstliebe und jeder von uns hat das verdient. Ihm Schlaf zu entziehen ist nicht nett und kostet ihn viel Kraft. Und nicht nur das. Sobald du gelesen hast, was für Vorteile Schlaf mit sich bringt, wirst du nie wieder freiwillig auf ihn verzichten!


1. Schlafen macht gesund


Was ist das Beste das man machen kann, wenn man krank ist? Richtig! Schlafen, schlafen, schlafen. Und warum? Wenn wir schlafen regeneriert sich unser Körper. Er hat die Möglichkeit, schneller neue Zellen zu bilden und die alten, beschädigten zu ersetzen. Er repariert Blutgefäße, bringt die Hormone in Balance, schwemmt Gifte aus, stärkt das Immunsystem und macht noch viel, viel mehr. Während dem Schlaf kann sich der Körper vollkommen auf die Heilung konzentrieren. Es gibt keine lästigen Bewegungen oder Gedanken, die ihn ablenken.

Ausreichend Schlaf sorgt außerdem für ein besseres Gedächtnis, erhöhte Konzentrationsfähigkeit, bessere Sehkraft und weniger Schmerzen. Wenn wir also gesund werden oder bleiben wollen, dann sollten wir auf jeden Fall darauf achten, genug Schlaf zu bekommen. Schlafen ist die beste Vorbeugung gegen Krankheiten. Und Vorbeugung ist die beste Medizin!

2. Schlafen reduziert Stress


Wenn wir sehr gestresst sind, dann können wir oft nicht schlafen. Gelingt es uns aber doch, dann wachen wir viel entspannter und gelassener wieder auf. Woran liegt das? Schlafen senkt den Blutdruck und das Cortisol Level in unserem Körper. Cortisol ist auch als das "Stresshormon" bekannt, was allerdings nur der Fall ist, wenn man  zu viel davon hat. Und das passiert, wenn man zu viel Stress hat. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, denn Stress erhöht wiederum das Cortisol-Level. Wie schädlich Stress für uns ist, kann du in diesem Blogartikel nachlesen. 

Schlafen ist also enorm wichtig, um Stress zu reduzieren. Wir brauchen die Erholung und die "Pause". Unser Gehirn hat Zeit, alles zu verarbeiten und oft sieht die Welt nach dem aufwachen wieder ganz anders aus, also davor. Vielleicht merkst du dann, dass es wichtigere Dinge gibt, als sich wegen einer Kleinigkeit selbst zu stressen.


3. Schlafen macht schön


Ich brauche meinen Schönheitsschlaf! Und das ist nicht nur so eine Redewendung, es ist tatsächlich so. Und du brauchst ihn auch! Denk nur mal daran wie du aussiehst, wenn du zu wenig geschlafen, oder sogar eine Nacht durchgemacht hast. Augenringe, blasse Haut, glanzlose und verquollene Augen. Kein schöner Anblick! Und wohl fühlen tust du dich sicher auch nicht. 

Wir brauchen unseren Schlaf, um am nächsten Morgen wieder strahlend schön zu sein. Während wir friedlich in unserem Bett schlummern, wird nämlich ein Hormon ausgeschüttet, dass auch unsere Haut regeneriert. Das bedeutet: weniger Falten, ein strahlender Teint und glänzende Augen. Auch unsere Haare werden durch genug Schlaf gesünder. Es gibt keine Creme und kein Shampoo, welches dieses Ergebnis toppen kann! Außerdem hilft Schlafen dabei, den Appetit zu regulieren, während bei zu wenig Schlaf vermehrt das Hormon Ghrelin ausgeschüttet wird, welches den Hunger stimuliert. 

4. Schlafen macht glücklich


Zu wenig Schlaf macht schlechte Laune, das kennen wir alle! Man läuft wie ein Zombie durch die Gegend, ist leicht reizbar und findet immer etwas zum herumnörgeln. Das macht keinen Spaß! Deshalb sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen. Lieber zeitig ins Bett gehen und am nächsten Morgen frisch, munter und gut gelaunt wieder aufstehen.

Schlafen macht einfach glücklich! Und das ist ja auch kein Wunder, nachdem wir bereits wissen, was er sonst so alles für uns tut. Natürlich ist es auch von Vorteil, wenn du ein bequemes Bett hast. Das kann deine Schlafqualität enorm verbessern und je besser die Schlafqualität, desto besser kann sich dein Körper im Schlaf regenerieren. Tolle Betten, Matratzen, Kissen und co. findest du zum Beispiel hier.* 

5. Schlafen schafft einen Neuanfang


Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus. Und einen großen Teil dazu trägt ein erholsamer Schlaf bei. Während wir schlummern hat unser Gehirn Zeit, all das Erlebte zu verarbeiten und zu ordnen. Manchmal wachen wir auf und wundern uns, wie uns diese Kleinigkeit gestern noch so stören konnte. 

Nach einem erholsamen Schlaf am nächsten Morgen aufzuwachen, ist wie ein Neuanfang. Eine weitere Chance, die uns das Leben gibt. Und diese wollen wir uns doch nicht versauen, indem wir mit verquollenen Augen und schlechter Laune in den Tag starten!




*Werbelinks. Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dormando.de. 

Warum du nicht perfekt sein musst - Die Fallen der Persönlichkeitsentwicklung


Hast du auch manchmal das Gefühl, dass das, was du tust, einfach nicht reicht? Hast du manchmal Angst, dass es nichts wert ist, weil es nicht perfekt genug ist? Ständig willst du dich verbessern, nie ist ein Ende in Sicht. Es geht immer mehr, da bist du dir sicher.

Perfektion im Alltag


Und das gilt auch für Kleinigkeiten. Mir fällt das zum Beispiel besonders stark an mir auf, wenn ich Yoga mache. Ständig denke ich: "Ist diese Pose jetzt so richtig? Ist meine Haltung perfekt, oder mache ich etwas falsch und alles ist umsonst, weil es so gar nichts bringt?" Das ist natürlich ein Fehler, denn eigentlich kann ich gar nichts falsch machen. Die Hauptsache ist, ich mache es! Und Übung macht bekanntlich den Meister. Nur leider hat mein Kopf das noch nicht so richtig kapiert.

Sicher geht es vielen von euch ganz genauso. Vielleicht nicht unbedingt beim Yoga, aber in anderen Situationen. Vielleicht zerbrichst du dir häufig den Kopf darüber, was du hättest anders machen können. Du hast dich nicht perfekt verhalten. Vielleicht macht dein Perfektionismus auch deiner Kreativität das Leben schwer, oder du selbst bist dir einfach nicht perfekt genug.

Jeder will perfekt sein


Im Grunde würden wir alle gerne perfekt sein. Wir haben die tiefe innere Überzeugung, dass wir nur dann liebenswert sind, wenn wir perfekt sind und keine Fehler haben oder machen. Unsere Fehler machen uns hässlich und nicht gut genug. Wir haben das in gewisser Weise genauso gelernt, denn in unserer Gesellschaft gibt es Belohnungen für Leistungen und Strafen für Fehler. 

Deshalb sehen wir Fehler als inakzeptabel und machen uns selber fertig, wenn wir doch mal welche gemacht haben. Das ist natürlich Quatsch! Und obendrein total unrealistisch, denn niemand ist perfekt! Und wir sind auch nicht hier, um perfekt zu sein! Hast du jemals einen perfekten Menschen getroffen? Ich nicht! Warum verlangen wir das dann von uns selbst?

Was ist Persönlichkeitsentwicklung?


Damit will ich nicht sagen, dass niemand an sich arbeiten sollte. Sich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen ist ein wichtiges Element, um ein tolles Leben zu führen. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, sich gezielt positiv weiterzuentwickeln, sich selber besser kennnenzulernen, selbstbewusster zu werden und seine inneren Stärken zu finden.

Dazu muss man sich intensiv mit seinen eigenen Gefühlen, Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätzen, Gewohnheiten und der eigenen Vergangenheit befassen. Das ist nicht immer leicht und es kann sogar richtig beängstigend sein. Aber es ist unglaublich wichtig, wenn du das Beste aus deinem Leben herausholen und absichtlich leben möchtest ;) 

Sollen wir an uns arbeiten?


An sich selber zu "arbeiten" ist also auf keinen Fall verkehrt. Die Frage ist aber, warum und wie du es machst. Willst du an dir arbeiten, weil du dir selber nicht gefällst und dich hasst, du andere Leute beeindrucken und "perfekt" werden willst? Oder tust du es, weil du dich gerne selber besser kennenlernen und dich einfach wohl mit dir selber fühlen möchtest? 

Das ist ein großer Unterschied! Und oft verschwimmen die Grenzen. Ich merke das an mir selber. Da ich mich sehr für Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie interessiere, arbeite ich ständig an mir und manchmal überhäufe ich mich regelrecht mit Informationen zu dem Thema. Dann muss ich innehalten und mich fragen: Ist das nicht zu viel gerade? Warum die Eile? Was will ich damit bezwecken? Habe ich noch die richtigen Absichten?


Einfach mal ´ne Pause


Und manchmal heißt das dann, dass ich eine Pause machen und dieses Thema einfach mal ruhen lassen soll. Ich muss nicht alles auf einmal lernen, ich habe noch genug Zeit. Und außerdem sind wir alle schon toll, genauso wie wir sind. 

Vielen Leuten, die ständig an sich arbeiten, um ihr Leben zu verbessern, geht es genauso wie mir. Hat man einmal damit angefangen, sich mit seinen Zielen und Träumen, Ängsten und Blockaden auseinanderzusetzen, dann wir man schnell süchtig danach. Und das ist kein Wunder, denn die Lebensqualität verbessert sich dadurch einfach enorm! Aber manchmal vergessen wir, dass das ganze Leben so konzipiert ist, dass wir ständig über uns lernen und uns dadurch sowieso immer weiterentwickeln. Im Grunde müssen wir eigentlich nichts anderes tun, als zu existieren.

Du bist toll, so wie du bist!


Ich finde es toll, wenn Leute anfangen, sich mit sich selbst zu beschäftigen und herauszufinden, wer sie eigentlich sind und was sie wirklich wollen. Wir alle müssen unsere Beziehung zu uns selbst verbessern, um glücklich zu sein. Und je mehr Menschen das tun, desto ein schönerer Ort wird diese Welt. Denn wer mit sich selbst zufrieden ist, der ist auch gut zu anderen. 

Deshalb ist das Wichtigste dabei immer die Intention dahinter. Warum wollen wir etwas an uns ändern? Ist das immer unbedingt notwendig? Irgendwann sollten wir vielleicht merken, dass wir in diesem Moment einfach genauso sind, wie wir sein sollen. 
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