Dein Körper liebt dich! - Warum eine basische Ernährung so wichtig ist


Dein Körper liebt dich! Und deswegen tut er alles dafür, dass du gesund bleibst. Dein Körper arbeitet hart, jede Minute, jede Sekunde, auch wenn du schläfst. Er verarbeitet alles, was du ihm zum Essen und zum Trinken gibst, schützt dich, kämpft gegen Krankheiten und Infektionen. Dein Körper liebt dich ohne Konditionen und das wird sich niemals ändern. Egal, wie schlecht du ihn behandelst.

Und wenn du ehrlich bist, dann behandelst du ihn ziemlich oft schlecht, oder? Du sagst ihm, er sei hässlich, du bist sauer auf ihn, wenn du mit Grippe im Bett liegst, du hörst nicht auf ihn, wenn er schlafen gehen will und du fütterst ihn mit Sachen, die ihm nicht gut tun und für ihn eine Menge Arbeit bedeuten.

Der Säure-Basen-Haushalt


In einem gesunden Körper haben Blut, Lymphe, Bindegewebe und viele andere Teile des Organismus, einen basischen ph-Wert. Der Dickdarm und das Scheidenmilieu dagegen, sollten leicht sauer sein. Dein Körper versucht, diese Säure-Basen-Balance immer im Gleichgewicht zu halten, damit du gesund bleibst. Weil er dich liebt.

Das Problem ist, dass die meisten Menschen heutzutage viel zu viel stark säurehaltige Lebensmittel essen, was das Gleichgewicht zum schwanken bringt. Eine Übersäuerung des Körpers ist die Folge. Diese Lebensmittel hinterlassen saure Stoffwechselrückstände, die der Körper nicht so einfach abbauen und ausscheiden kann, da er damit Zellen schädigen könnte. Und das will er nicht, weil er dich doch liebt und schützen will. Deshalb muss er diese Säuren zuerst wieder neutralisieren, um sie unschädlich zu machen. Das geschieht durch basische Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Er muss also diese ganzen wertvollen Mineralien, die er eigentlich gut für andere Dinge gebrauchen könnte, für die Neutralisierung der Säuren opfern, auch wenn das auf längere Zeit zu einem Mineralstoffmangel führen könnte.

Dazu kommt noch, dass viele von uns sowieso kaum Mineralien mit der Nahrung aufnehmen. Unser Körper versucht also verzweifelt, das Chaos zu neutralisieren, dass wir anrichten, bekommt aber kein Material dafür. Aber dein Körper liebt dich und deshalb muss er das Gleichgewicht wieder herstellen, koste es was es wolle, damit du gesund und am Leben bleibst. Deshalb greift er zur Notlösung: Er nimmt sich die Mineralien aus deinen Knochen, Zähnen, aus dem Haarboden und überall, wo er sie herbekommen kann. Natürlich ist das blöd für dich, denn brüchige Knochen, schlechte Zähne, Haarausfall, Cellulite, Kopfschmerzen, Müdigkeit und viele chronische Erkrankungen sind die Folgen. 

Na super, denkst du dir. Du willst aber nicht, dass dein Körper das macht! Du willst volle Haare, strahlende Zähne und starke Knochen! Aber ist dir das wichtiger als am Leben zu bleiben?

Würde dein Körper nämlich nicht zur Notlösung greifen, dann würde dein Blut irgendwann zu sauer werden und du würdest sterben. Ganz einfach! Du siehst also, dass dein Körper wieder nur alles dafür tut, dass es dir gut geht.

Willst du deinem Körper also vielleicht nicht auch mal ein bisschen entgegenkommen und ihm zeigen, dass du ihn auch liebst? Willst du ihn nicht ein bisschen unterstützen? Er tut das ja alles nur für dich.


Die basische Ernährung


Aber was genau sind denn jetzt eigentlich diese bösen sauren Lebensmittel? Und welche sind die guten basischen? Im Internet gibt es tausende Tabellen dazu, aber im Grunde ist es ganz einfach: Iss mehr Gemüse, Obst, Nüsse, Sprossen, Samen, Kräuter und Salate. Und weniger Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Fertigprodukte, Getreideprodukte und Zucker. Trink mehr Wasser, Kräutertees und Smoothies und weniger Alkohol, Kaffee und Softdrinks.

Aber das hast du dir wahrscheinlich eh schon gedacht, oder?

Natürlich muss man nicht 100% basisch essen, es reicht auch ein 80/20 Verhältnis, um den Körper gesund zu halten. Und auch das muss man nicht unbedingt immer so streng sehen. Aber dir sollte bewusst sein, was in deinem Körper passiert, wenn du ihm so viele Säuren zuführst.

Eine vegane Ernährung ist also allein schon deswegen gesund, weil sie stark basenüberschüssig ist, wenn man es richtig macht. Ob man auf tierische Produkte komplett verzichtet oder nicht ist jedem selbst überlassen. Ich habe sie auf jeden Fall drastisch reduziert und habe seit dem viel mehr Energie und fühle mich einfach besser.

Säure und Basen entstehen jedoch nicht nur durch unsere Ernährung im Körper. Auch unsere Gedanken und Gefühle haben einen großen Einfluss darauf. Stress zum Beispiel, kann einen Körper sehr schnell übersäuern. Kommt dann noch eine ungesunde Ernährung dazu, kippt die Balance.

Wenn wir uns gesund ernähren, dann tun wir das für uns. Wir tun es, weil wir auf uns achten wollen und weil uns unsere Gesundheit wichtig ist. Durch gesunde Ernährung finden wir mehr zu uns selbst und wir fangen an, uns generell besser zu behandeln. Selbstbewusstsein und Selbstliebe ist nicht nur reine Kopfsache. Auch das, was wir Essen, spielt eine große Rolle, weil alles zusammenhängt. Und auch wenn es uns manchmal nicht so leicht fällt, sollten wir uns immer daran erinnern, dass unser Körper uns liebt. Und wir sollten ihn genauso lieben!

Drama, Baby! Drama! - Warum wir Katastrophen lieben


Drama ist in! Dramatische Smokey Eyes auf dem Laufsteg, dramatische Filme im Kino, dramatische Liebeslieder im Radio, dramatische Nachrichten im Fernseher. Drama, Drama, Drama!

Und geben wir es doch zu: Wir alle lieben das Drama! Manche mehr, manche weniger, aber wir alle brauchen es ab und zu, um unser Leben aufregender zu machen. So ist es doch, oder?

Wieso fühlen sich sonst so viele von uns zu Horrorfilmen, schlechten Nachrichten und Klatsch und Tratsch hingezogen?

Natürlich gibt es auch Menschen, die besonders süchtig nach Drama sind. Sie machen einen riesen Aufstand, wenn ihnen etwas nicht passt, verbreiten Gerüchte, heulen wegen Kleinigkeiten, werfen gerne mit Sachen um sich, reden Situationen schlimmer, als sie sind und stürzen sich oft sogar unterbewusst mit Absicht in die falsche Beziehung, weil sie im Grunde wissen, dass alles in einer Katastrophe enden wird. Bestimmt kennst du so eine Person. Oder bist du vielleicht selber so?

Solche Menschen suchen Aufmerksamkeit und Aufsehen mit so einem Verhalten. Sie dramatisieren eine Situation, um Mitleid und Trost von anderen zu bekommen. Sie stehen gerne im Mittelpunkt und tun alles dafür, damit ihre Mitmenschen sie bemerken. Sie brauchen die Aufregung, weil ihnen sonst langweilig ist. Im Grunde sind wir alle ab und zu in gewissen Situationen selber so eine "Drama Queen". Und das gilt auch für Männer. 

Wieso brauchen wir dieses Drama manchmal so sehr?

"Drama, Baby! Drama!", heißt es und es bedeutet, dass wir aus uns heraus kommen sollen. Es bedeutet, wir sollen Ausdruck und Emotionen zeigen. Und das ist gut! Denn wir müssen uns ausdrücken und uns mitteilen, um wir selber sein zu können. Wir müssen zeigen, was wir fühlen und wer wir sind und wir sollten uns nicht verstecken.

Aber oft übertreiben wir es. In einer Welt, in der jeder gesehen werden will, ist es manchmal schwer heraus zustechen. Und deshalb benutzen wir das Drama, um auf uns aufmerksam zu machen. Aber eigentlich haben wir so etwas nicht nötig. Es gibt genug andere Wege, um gesehen zu werden. Jeder von uns ist einzigartig und hat etwas zu bieten. Wir müssen nur herausfinden, wer wir wirklich sind und was wir eigentlich wollen.

Wenn ich mich dabei ertappe, dass ich gerade eine Situation dramatisiere, halte ich kurz inne und stelle mir folgende Fragen:

- Was will ich mit diesem Drama bezwecken?
- Warum brauche ich jetzt gerade Mitleid/Trost/Aufmerksamkeit/Aufregung?
- Was ist es, das ich eigentlich will?
- Wie kann ich mir diesen Wunsch selber erfüllen?

Ein (fiktives) Beispiel wäre: Mein Freund hat mich verlassen und ich heule mich bei allen meinen Freunden aus. Ich erzähle jedem, wie schlecht es mir geht und wie sehr ich leide. 

Was bezwecke ich damit? Mitleid und Aufmerksamkeit
Warum brauche ich das jetzt gerade? Weil ich mich wertlos und ungeliebt fühle. Mein Freund hat sich gegen mich entschieden, niemand liebt mich. Ich brauche jetzt die Liebe und Aufmerksamkeit meiner Freunde.
Wenn ich mich dann aber frage, was es ist, dass ich eigentlich will, dann merke ich vielleicht, dass ich meinen Ex gar nicht zurück will. Wir haben sowieso nicht zusammen gepasst und im Grunde fühle ich mich erleichtert. Trotzdem fühlt es sich gut an, so viel Zuneigung zu bekommen. Das ist es also, was ich eigentlich will!
Und wie kann ich mir diesen Wunsch selber erfüllen? Indem ich anfange, mir selber meine bester Freund zu sein. Wenn ich beginne, mich selber zu lieben und zu respektieren, dann bin ich nicht mehr von der Aufmerksamkeit der anderen abhängig. Dann brauche ich keine Bestätigung mehr, weil ich schon weiß, wie viel ich wert bin.

Diese Situation wäre jetzt eher typisch für eine Frau, da Männer nach einer Trennung meistens nicht sehr gerne mit ihren Freunden darüber reden wollen. Generell neigen Frauen mehr dazu, ein Drama zu provozieren, aber auch Männer dramatisieren manchmal gerne, nur eben auf eine andere Art. Zum Beispiel, wenn die Lieblingsmannschaft verloren hat.

Hinter einem Drama steckt immer mehr. Ein unerfülltes Bedürfnis. Wir können dieses Bedürfnis in jedem Fall selber befriedigen und müssen nicht jedes Mal die Menschen in unserem Umkreis mit hineinziehen und mitleiden lassen.

Natürlich ist es okay, ab und zu eine kleine "Dramakrise" zu haben. Wie gesagt, manchmal brauchen wir das einfach. Aber uns sollte jedes Mal bewusst sein, warum wir das tun. Wir sollten uns gut genug kennen, um den wahren Grund zu sehen.

Wir können so viel von uns selber lernen, wenn wir uns nur zuhören. Und ist das nicht total interessant, herauszufinden, warum man wie auf bestimmte Situationen reagiert? Ist es nicht spannend, sich so gut zu kennen? Und ist das Alles nicht auch viel aufregender, als jedes Drama, das wir provozieren können?


5 Gründe, sich auf den Herbst zu freuen!


Letzte Woche noch, konnten wir in kurzen Sachen rumlaufen, Eis essen und ein Picknick unter der Sonne machen. Seit ein paar Tagen regnet es nur noch, ist kalt, windig und grau. Jetzt ist er endgültig da – der Herbst.

Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer, die Menschen um uns herum haben laufende Nasen und die warmen Stiefel werden wieder aus dem Schrank geholt. Vorbei ist es, mit heißen Tagen am See, angenehmen Grillabenden und kurzen, lauen Sommernächten. Die Sonne verabschiedet sich, verschwindet hinter den Wolken und lässt uns frieren. Die Menschen sind müde, schlecht gelaunt und trauern der Hitze hinterher. Warum sollte man sich auf so eine Jahreszeit freuen, fragst du dich? Ich kann dir fünf gute Gründe dafür geben!


1. Alles ist bunt! 


Für mich ist der Herbst eine der schönsten Jahreszeiten überhaupt. Die Blätter werden Gold und verteilen sich auf den Wiesen. Die Natur erstrahlt in leuchtendem Rot und Braun und alles ist irgendwie magisch. Die Luft ist auf einmal so klar, frisch und rein und ganz anders, als im Sommer. Die Kälte hat etwas ernüchterndes. Was gibt es schöneres, als einen Waldspaziergang im Herbst? Und außerdem ist es die beste Jahreszeit um laufen zu gehen!


2. Die Kürbissaison beginnt!


Kürbissuppe, Kürbisspalten, Kürbiskuchen, Kürbispüree, Kürbispommes, es gibt ja soooo viel was man mit Kürbissen machen kann! Und alles ist super lecker! Aber nicht nur der Kürbis hat im Herbst Saison, sondern auch rote Beete, Äpfel, Kirschen, Mirabellen, Brokkoli, Birnen, Quitten, Tomaten und vieles mehr. Auch wenn man die meisten dieser Obst- und Gemüsesorten das ganze Jahr lang kaufen kann, gibt es viele jetzt regional und saisongerecht geerntet. Und das schmeckt einfach viel besser!


3. Man kann coole Klamotten anziehen!


Irgendwann reicht es dann auch mit den Hotpants, kurzen Röcken, Sandalen und Ballerinas. Jetzt werden Jeans, Boots und die Lederjacke ausgepackt! Ich finde, dass man im Herbst die Besten Sachen anziehen kann. Für Sommerkleider ist es nicht mehr warm genug, aber es ist trotzdem noch nicht so kalt, dass man sich in dicke Winterpullis einpacken muss. Man trägt wieder mehr Schmuck, der im Sommer oft nur genervt hat und bald kommt auch wieder der geliebte Schal zum Einsatz.

4. Kuschelzeit!


Der Herbst ist eine richtig gemütliche Zeit. Nachdem wir im Sommer so oft es ging draußen waren, bleiben wir im Herbst lieber daheim und machen es uns dort schön. Wir können mit unserem Schatz oder unserer Katze kuscheln, Tee trinken, Bücher lesen, Filme schauen und öfter mal mit einer warmen Decke auf dem Sofa sitzen. Wir haben Zeit für all die Dinge, zu denen wir im Sommer nicht gekommen sind.

5. Neuanfang und Veränderung!


Ich verbinde den Herbst immer mit einem Neuanfang. Ich weiß nicht wieso, aber bei mir passieren die größten Veränderungen in meinem Leben immer im Herbst. Letztes Jahr zum Beispiel, habe ich Ende Oktober mit diesem Artikel meinen Blog gestartet. Eigentlich steht ja eher der Frühling für einen Neuanfang, aber für mich ist es der Herbst. Vielleicht liegt es daran, dass die Blätter ihre Farbe und damit die gesamte Landschaft verändern. Dass sie fallen und Platz für Neues machen. Der Regen wäscht alles Alte weg und lässt einen wieder klarer sehen. Vielleicht auch, weil einem bewusst wird, dass das Jahr langsam zu Ende geht und man noch nicht alles erreicht hat, was man gerne gemacht hätte. Jetzt ist genau die richtige Zeit, dass Alles noch zu tun!

Wie du siehst gibt es also genug Gründe, um sich auf die goldene Jahreszeit zu freuen. Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten und wir sollten keine als besser oder schlechter sehen. Denn unser Glück ist nicht vom Wetter abhängig! Wenn wir mit uns zufrieden sind, unsere Träume ausleben, lieben und innere Ruhe finden, dann ist das Leben schön, egal ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit!


Was gefällt dir im Herbst am Besten? Gibt es etwas, worauf du dich besonders freust? 

Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können?



Du gehst aus dem Haus und fünf Minuten später fällt dir ein, dass du deine Wasserflasche daheim liegen gelassen hast. Mist! Dabei hast du gerade jetzt auf einmal so einen höllischen Durst! Normalerweise vergisst du deine Flasche nie und oft benutzt du sie nicht einmal, wenn du unterwegs bist. Meistens beachtest du die Wasserflasche in deiner Tasche kaum, aber genau heute, wo du sie doch so dringend brauchst, ist sie nicht da. Oder brauchst du sie vielleicht gerade nur so dringend, WEIL sie eben nicht da ist??

Wir Menschen haben die Angewohnheit, immer das zu wollen, was wir gerade nicht haben können. Das fing schon im Kindesalter an. Wenn wir ein Spielzeug nicht haben durften, dann wollten wir es umso mehr. Wir quengelten, weinten und schrien so lange, bis wir es bekamen. Und als wir es dann endlich hatten, fanden wir es gar nicht mehr so interessant.

Als Jugendliche waren wir noch schlimmer. Alles, was verboten war und wir nicht haben oder machen durften, wollten wir erst recht.  Wir wollten rebellieren und Grenzen sprengen.

Aber auch als Erwachsene sind wir nicht besser. Wenn wir single sind beneiden wir Personen, die in einer Beziehung sind und wünschen uns einen Partner. Wenn wir in einer Beziehung sind, dann beneiden wir Personen, die single sind und wünschen uns die Freiheit, die sie haben. Wir wollen unbedingt diese eine teure Tasche, diese schöne Uhr, die tollen Schuhe, die coole Sonnenbrille, weil wir wissen, dass wir uns das sowieso nicht leisten können. Wir essen nie Kekse, aber sobald keine mehr im Haus sind, weil sie irgendjemand aufgegessen hat, haben wir Heißhunger darauf. Wir wollten nie Kinder bekommen, aber sobald uns der Arzt mitteilt, dass wir sowieso unfruchtbar sind, wünschen wir uns auf einmal von ganzem Herzen Nachwuchs. Wir interessieren uns nicht für die Person, die uns hinterherläuft und mit uns zusammen sein will, aber sobald sie dann jemand anderen gefunden hat, wollen wir sie zurück. Du siehst, worauf ich hinaus will? 

Wir wollen also oft das, was wir nicht haben können, eben WEIL wir es nicht haben können. Warum ist das so? Warum ziehen uns genau die Dinge an, die schwer erreichbar, verboten, oder unmöglich für uns sind?

Vielleicht liegt es daran, dass wir die Verantwortung für unser Glück lieber abgeben wollen. Wir denken uns: "Wenn ich dieses oder jenes hätte oder wäre, dann wäre ich endlich glücklich. Aber das ist ja sowieso unmöglich!"

Wir wären dann also nicht Schuld daran, wenn es uns schlecht geht, wir unzufrieden sind und nicht das Leben leben, dass wir eigentlich leben wollen. Wir können ja nichts dafür, denn wenn wir dieses eine Ding nur hätten, dann wären wir ja auch zufrieden. Aber uns fehlt das Geld, die körperlichen Voraussetzungen, die Energie, der Mut, oder irgendetwas anderes.

Je unmöglicher es ist, etwas zu bekommen, desto mehr wollen wir es. Vielleicht weil wir im Grunde wissen, dass wir es nie bekommen werden und weil wir eigentlich auch wissen dass, sollten wir es doch bekommen, wir damit auch nicht glücklicher wären, als vorher.

Vielleicht ist das Alles nur eine große Ausrede, eine dicke fette Lüge, die wir uns selber auftischen, um vor der Verantwortung zu fliehen. Der Verantwortung dafür, uns selber glücklich zu machen. Denn das geht nur, wenn wir es wagen, uns selber kennenzulernen und uns selber zu lieben.

Natürlich ist es leichter, etwas oder jemanden für unsere Unzufriedenheit verantwortlich zu machen. Es ist leichter, zu grollen und zu schmollen, als aufzuwachen und sein Glück selber in die Hand zu nehmen.

Natürlich ist es leichter, denn wenn man sich auf die Reise in sein Inneres begibt, dann wird sich einiges verändern. Und die meisten von uns mögen keine Veränderungen.

Aber fest steht: Es gibt nichts, was sich mehr lohnt. Das eigene Glück selber kreieren, ohne sich dabei von irgendetwas oder irgendjemandem abhängig zu machen, dass sollte unser Lebensziel sein.

Und irgendwann merken wir, dass wir nicht mehr das wollen, was wir niemals haben können, sondern schon alles in uns haben, was wir brauchen, um glücklich zu sein.


Was bedeutet es, sich selbst zu lieben?

Bestimmt gibt es viele Menschen in deinem Leben, die du sehr gerne hast. Deine Freunde, deine Familie, deinen Partner, vielleicht deine Kinder. Wenn du Glück hast dann eventuell auch deine Arbeitskollegen, deine Nachbarn, den Bäcker von nebenan und auch ein Haustier kann wie ein Familienmitglied oder ein Freund sein. 

Alle diese Menschen magst du, oder liebst sie vielleicht sogar. Du willst, dass es ihnen gut geht, dass sie Spaß haben und dass sie gesund bleiben. Du kümmerst dich um sie, hörst ihnen zu, nimmst dir Zeit für sie. Und meistens danken sie es dir, indem sie dasselbe für dich tun. Und das ist schön, denn ohne Liebe und Freundschaft könnten wir nicht existieren.

Trotzdem gibt es wahrscheinlich einen Menschen in deinem Leben, den du vernachlässigst. Dieser Mensch liebt dich, aber du siehst es nicht. Du hörst ihm nicht zu, wenn er etwas sagen will. Du nimmst dir keine Zeit dafür, ihn besser kennenzulernen. Du kümmerst dich nicht um ihn, wenn es ihm schlecht geht. Ja, manchmal merkst du es nicht einmal. Du fragst ihn nie nach seinen Träumen und Zielen. Manchmal ignorierst du es, wenn ihm etwas nicht passt. Und oft weißt du gar nicht, was diesen Menschen eigentlich wirklich richtig zum lachen bringt. Wer ist diese Person, fragst du dich? DU! Du bist diese Person.

Wir Menschen brauchen andere Menschen um uns herum, die wir lieben können. Wir schenken ihnen unser Herz, unsere Zeit, unser Geld und manchmal auch unsere Selbstachtung.

Denn daran, dass wir uns selbst eigentlich als Erstes lieben sollten, denken wir nicht. Sich selber lieben? PAH! Das ist doch egoistisch und narzisstisch. So dachte ich noch vor einem Jahr. Aber das, was wir als Selbstverliebtheit bezeichnen, ist nicht dasselbe wie echte Selbstliebe.

Selbstverliebte Menschen wollen sich in den Mittelpunkt drängen, stehen stundenlang vor dem Spiegel, sind egoistisch und prahlen damit, wie toll sie doch sind. In Wirklichkeit aber, sind genau diese Menschen eigentlich unsicher, haben ein geringes Selbstwertgefühl und wollen das durch so ein Verhalten vor anderen, aber vor allem vor sich selber, verstecken. Selbstverliebte Menschen empfinden keine echte Liebe zu sich selbst. 


"Egoismus entsteht aus Mangel an Selbstliebe." - Andreas Tenzer


Aber was bedeutet es denn dann, sich selbst zu lieben?

Es bedeutet, sich genauso zu mögen, wie man ist. Sich zu akzeptieren und Unperfektheiten anzunehmen.

Selbstliebe bedeutet, sich genau zu kennen, eine gute Beziehung zu seinem Körper zu haben und seine Signale deuten zu können.

Selbstliebe bedeutet, sich Zeit dafür zu nehmen, herauszufinden was man mag und was man nicht mag. Was für Ziele und Träume man hat und diese dann auch zu verwirklichen.

Selbstliebe bedeutet, seinem Körper gutes zu tun, indem man gesund isst, Sport macht und ihm genügend Schlaf und Ruhe gönnt. 

Selbstliebe bedeutet, sich nicht zu verstecken, authentisch zu sein und seine eigene Meinung zu vertreten.

Kurz gesagt: Selbstliebe bedeutet, sich um sich selber so zu kümmern, wie wir das bei Menschen tun, die wir lieben.

Würdest du nun also behaupten, dass du dich selber liebst?

Meine Antwort darauf ist: Ich liebe mich noch nicht zu 100%, aber ich arbeite jeden Tag daran und mache schon große Fortschritte. Das Hauptthema dieses Blogs ist es ja, Selbstliebe zu lernen und dadurch komplett authentisch und man selbst zu werden.

Ich glaube, dass jeder Mensch auf diesem Planeten daran arbeiten muss. Wir kommen auf die Welt und lieben uns genauso wie wir sind, ohne Konditionen. Leider ändert sich das, wenn wir älter werden und auf die Erwachsenen zu hören beginnen. Uns wird beigebracht, dass wir nur liebenswert sind, wenn wir etwas leisten, gut aussehen, oder uns für andere aufopfern. Aber das stimmt nicht! Wir sind liebenswert, einfach nur, weil wir existieren.

"Keiner liebt die Kinder um der Kinder willen, sondern weil man das Selbst liebt, liebt man die Kinder." - Vedanta

Unsere Aufgabe ist es, diese bedingungslose Liebe für uns selbst, die wir als Neugeborenes bereits hatten, wieder zu finden. Je mehr wir uns lieben, desto besser wird unser Leben. 

In einem anderen Blogpost werde ich euch meine persönliche Geschichte dazu erzählen und euch zeigen, wie sehr Selbstliebe mein Leben jetzt schon verändert hat. 

Wie steht ihr zum Thema Selbstliebe? Habt ihr eine gute Beziehung zu euch selber, oder müsst ihr auch noch daran arbeiten?

10 Dinge, die Yoga für mich verändert hat

Yoga ist nicht nur ein Sport, Yoga ist eine Lebenseinstellung. Immer mehr Menschen kommen jeden Tag auf ihre Matte, um sich zu dehnen, strecken und zu „flowen“. Und das hat gute Gründe, denn Yoga gibt und lehrt uns so viel. Einmal damit angefangen, lässt einen Yoga nicht mehr los.

Was ich durch Yoga in den letzen Monaten gelernt habe, ist unglaublich. Wenn ihr meine älteren Blogeintäge gelesen habt, dann wisst ihr vielleicht, dass ich noch nicht sehr lange regelmäßig Yoga mache. In diesem Blogeintrag habe ich noch nach „meinem Sport“ gesucht, jetzt habe ich sogar zwei Sportarten gefunden, die ich wirklich liebe und so gut wie jeden Tag gerne mache. Vor allem Yoga lasse ich fast keinen Tag aus, weil mir sonst irgendetwas fehlt.

Auch wenn ich erst seit Anfang des Jahres regelmäßig meine Matte ausrolle, habe ich an mir schon einige Veränderungen bemerkt. Yoga soll ja nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist gut sein. Ich habe beides an mir bemerkt. Hier sind 10 Dinge, die sich bei mir verändert haben.

1. Kaum noch Genickschmerzen


Früher hatte ich sehr oft Probleme mit einem verspannten und schmerzenden Nacken. Ich bin häufig in der Früh aufgewacht und hatte den ganzen Tag danach Nackenschmerzen, weil ich in der Nacht falsch gelegen bin. Das ist total unangenehm und nimmt einem auch ein Stück Lebensqualität.

Seit dem ich Yoga mache habe ich kaum noch solche Probleme! Beim Yoga wird der Nacken und der obere Rücken so gut gedehnt, dass Genickschmerzen einfach keine Chance mehr haben. Und wenn ich dann doch mal welche habe, dann mache ich einfach eine Runde Yoga für den Nacken und danach sieht die Welt sofort anders aus!

2. Anspannungen erkennen


Wir alle verkrampfen uns im Laufe des Tages. Wir spannen unser Gesicht an, unsere Augen, Stirn und das Kinn, verkrampfen unsere Schultern und den oberen Rücken. Normalerweise fällt uns das überhaupt nicht auf, wir machen es ganz automatisch, weil wir gestresst sind, oder uns unwohl fühlen. Durch Yoga werden einem solche Anspannungen bewusst und daduruch kann man sie dann schnell auflösen. Früher habe ich kaum auf so etwas geachtet, jetzt merke ich es meistens ziemlich schnell. Wenn man das betroffenen Körperteil dann bewusst entspannt, geht es einem gleich besser und es hilft einem dabei, den Stress loszulassen.

3. Besseres Körpergefühl


Durch Yoga lernt man seinen Körper auf eine ganz andere Art kennen. Man lernt, ihm zuzuhören und ihm zu geben, was er braucht. In den letzten Monaten habe ich eine viel stärkere Verbindung zu meinem Körper aufgebaut. Ich erkenne jetzt viel besser, was es ist das ich brauche, wenn es mir nicht so gut geht. Auch beim Essen höre ich auf ihn. Er sagt mir, was gut für mich ist und wann genug ist. Es ist viel leichter geworden gesünder zu essen, weil das verlangen nach Fast Food oder Süßigkeiten ganz von selbst weniger geworden ist. Zwar ist das leider noch kein Dauerzustand, aber ich kann die Signale meines Körpers jetzt definitiv besser deuten, als vorher.

4. Viel entspannter


Das Savasana ist der Höhepunkt jeder Yogastunde. Nachdem man geschwitzt hat darf man sich nun auf den Rücken legen und in eine tiefe Entspannung übergehen. Man achtet auf seine Atmung und genießt die Energie, die man gerade kreiert hat. Im Savasana konnte ich zum ersten mal so richtig loslassen und die Ruhe genießen. Das fällt mir sonst oft schwer. Aber nach der Yogastunde geht es einfach viel leichter. Hat man diesen Zustand einmal erreicht, dann ist es auch einfacher, ihn immer wieder zu erreichen. Jetzt fällt es mir auch abends leichter im Bett zu entspannen und ich schlafe schneller ein. Früher hatte ich oft ziemliche Einschlafprobleme. Das hat sich jetzt schon sehr stark gebessert. Auch tagsüber bin ich entspannter. Es fällt mir einfach leichter, Stress abzuweisen und loszulassen.

5. Mehr im Hier und Jetzt sein


Meditation und Yoga lehren, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und im Hier und Jetzt zu sein. Dieser Zustand breitet sich auch auf den Alltag aus. Ich merke immer wieder, dass ich mich stärker fokussieren kann, auf das, was gerade ist. Mir fällt es leichter, Sorgen über die Zukunft und schlechte Erinnerungen an die Vergangenheit loszulassen. Ich bemerke, was um mich herum geschieht und drifte nicht ständig ab. Das ich das jetzt schon so merke, ist wirklich toll!

6. Mehr Flexibilität


Das Yoga die Flexibilität steigert, ist sowieso klar. Ich war allerdings schon immer recht flexibel, da ich als Kind in einem Turnverein war. Seit dem ich mit Yoga angefangen habe, bin ich noch ein ganzes Stück beweglicher geworden. Für einen Spagat muss ich allerdings noch ein bisschen üben :) Wenn man körperlich flexibel ist, dann ist man auch geistig flexibel. Das habe ich auch an mir selber bemerkt. Man verliert die Scheuklappen und kann das Leben aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

7. Mehr Balance und Selbstbewusstsein


Auch die Balance wird im Yoga geübt. Hier habe ich etwas mehr Schwierigkeiten. Aber mittlerweile klappt auch das balancieren viel, viel besser. Meine Mutter hat mal gesagt, dass eine gute Balance auf ein gutes Selbstbewusstsein hindeutet und eine schlechte Balance auf ein schlechtes Selbstbewusstsein. Da ist wirklich etwas dran. Wenn man an seiner Balance arbeitet, dann arbeitet man also gleichzeitig an seinem Selbstbewusstsein. Und mehr körperliche Balance bedeutet auch mehr Balance im Leben!

8. Muskelstärke


Ich war schon immer eher schwach in den Armen. Ich konnte Liegestütze noch nie leiden und auch auf den Knien finde ich sie viel zu anstrengend. Die Art und Weise wie im Yoga die Arme trainiert werden, gefällt mir dagegen super. Ich habe kein Problem mit der Bretthaltung und auch chaturanga mache ich gerne, obwohl es eigentlich wie eine Liegestütze ist. Ich fühle mich jetzt schon viel stärker in den Armen. Auch für die Beine ist Yoga super.

9. Bessere Atmung


Mit meiner Atmung hatte ich schon immer ein paar Probleme. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich einfach die Luft anhalte, ohne Grund. Generell ist meine Atmung viel zu oberflächlich, kurzatmig und verkrampft. Yoga hilft einem dabei, den Atem fließen zu lassen. Außerdem lehrt es einen, tief einzuatmen, den ganzen Körper mit Luft zu füllen und voll auszuatmen. Das ist sehr, sehr wichtig für mich. Und ich habe auch schon Verbesserungen bemerkt, was mich total freut. Jetzt achte ich auch im Alltag mehr auf meine Atmung und kann deshalb meine Verkrampfungen schnell lösen. Auch das Luftanhalten ohne Grund ist weniger geworden.


10. Generell glücklicher


Yoga macht glücklich! Das habe ich am eigenen Leib gespürt. Es ist einfach die Kombination aus allem, was ich oben genannt habe. Man ist entspannter, flexibler, kann mit Stress besser umgehen, schläft besser, ist weniger Verspannt, hat weniger Schmerzen, hat mehr Balance, atmet leichter und voller, kennt seinen Körper besser und ist deshalb zufriedener mit ihm. Das alles zusammen macht einen einfach sorgenfreier. Vor allem, dass man immer mehr im Hier und Jetzt ankommt, sorgt für Glücksgefühle. Man beginnt, eine Unbeschwertheit und einen Optimismus auszustrahlen, wie man es noch nie getan hat.


Vielleicht ist Yoga nicht für jeden das Richtige. Für mich allerdings, ist Yoga etwas ganz besonderes und ich kann ohne nicht mehr leben. Wenn man sieht, was dieser Sport bereits alles für mich verändert hat, dann wird auch klar wieso. Ich mache Yoga noch nicht mal ein Jahr und doch hat sich so viel getan. Wer weiß, was sich in den nächsten Jahren noch alles verbessern wird. Ich bin gespannt und freue mich :) 

Die Macht der Gedanken


Hast du dir schon mal Gedanken über deine Gedanken gemacht? Hast du schon mal darüber nachgedacht, das du denkst, während du gedacht hast? Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen, die zu so etwas fähig sind. Wir können entscheiden, ob wir unseren Gedanken glauben, oder nicht. Wir können uns dazu entschließen, einen Gedanken zu ändern, wenn er uns nicht gefällt. Weil wir wissen, das wir denken und über unsere Gedanken nachdenken können.

Pro Tag denken wir circa 60.000 Gedanken. Ganz schön viel oder? Die meisten davon sind uns aber nicht bewusst. Wir können unsere Gedanken nicht so einfach abschalten und deshalb laufen sie weiter und weiter, egal ob wir sie beachten oder nicht. Von diesen Gedanken, heißt es, sind nur ca 3% positiv. Der Rest ist negativ oder unbedeutend.

Alles ist Energie!


Wissenschaftler haben schon lange bestätigt, dass alles um uns herum Energie ist. Wirklich alles, auch wir selbst. Das heißt, dass Materie gar nicht so real ist, wie wir immer dachten. Nichts steht wirklich still, sondern ist unter ständiger Schwinung. Jede Energie sendet eine Frequenz aus. Diese Frequenzen übersetzt uns unser Gehirn in das, was wir sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken.

Auch wir senden ständig Frequenzen aus und zwar mit unseren Gedanken und Gefühlen. Positive Gedanken und Gefühle haben eine höhere Schwingung und negative eine niedrigere. Gedanken sind wie Magneten und sie ziehen andere Dinge an, die die selbe Schwingung haben. Ein negativer Gedanke zieht also mehr negative Gedanken und negative Situationen in unser Leben und andersrum. Das ist das Gesetz der Anziehung, über das ich hier schon mal geschrieben habe.

Unsere Gedanken kreieren also unser Leben. Jeder Gedanke ist real und besitzt eine Kraft, auch wenn wir ihn nicht sehen. Radiowellen, UV-Strahlen, Strahlung von Mikrowellen und Handys, das alles können wir ebenfalls nicht mit unseren Augen sehen und trotzdem ist es da. Alles was dir passiert, hast du selber durch deine Gedanken kreiert. Durch unsere Gedanken bestimmen wir unsere Schwingung. Je höher sie ist, desto mehr ziehen wir Dinge an, die wir gut finden. Ein sehr gutes Buch über die Macht der Gedanken und das Gesetz der Anziehung ist The Secret von Rhonda Byrne. Wenn dich dieses Thema interessiert, dann hast du es sicher eh schon gelesen und wenn nicht, dann würde ich es dir auf jeden Fall empfehlen.

Wenn du das Universum verstehen willst, denke in den Begriffen: Energie, Frequenz und Schwingung – Nicola Tesla

Gedanken erschaffen unser Leben


Wenn uns bewusst wird, was Gedanken eigentlich sind und wie viel Macht sie haben, dann wird uns auch schnell klar, wie viel Macht wir selber haben. Wir sind die einzigen Lebewesen, die ihre Gedanken steuern können. Wir können entscheiden, ob wir positiv oder negativ denken. Wir haben also die Macht darüber, was für Ereignisse wir in unser Leben ziehen. Alles, was noch vor uns liegt, erschaffen wir jetzt und hier mit unseren Gedanken und den daraus resultierenden Gefühlen. Es gibt keinen Zufall!

Sobald wir anfangen positiver zu denken, verändert sich unser Leben. Das ist Fakt und ich kann es selber bestätigen. Plötzlich ziehen wir neue Möglichkeiten an, neue Menschen und Situationen. Wenn wir positiver an eine Sache rangehen, dann haben wir mehr Selbstbewusstsein und dadurch fällt uns vieles leichter.

Unsere Gedanken können uns motivieren oder demotivieren. Die meisten Menschen machen sich jeden Tag in ihrem Kopf selber nieder, kritisiern sich und fühlen sich nicht gut genug. Das kenne ich nur zu gut. Diese ständigen selbstzerstörerischen Gedanken verringern unsere Schwingung und unser Selbstwertgefühl. Mit einer ständig nörgelnden Stimme im Kopf ist es kein Wunder, wenn man müde, demotiviert, gestresst oder depressiv ist.

Wenn wir uns aber in unserem Kopf selber motivieren, loben und gut zureden, dann haben wir plötzlich viel mehr Energie und viel mehr Lust darauf, etwas zu neues wagen. Unsere Gedanken werden zu unseren Worten und unsere Worte zu unseren Handlungen.

Alles was wir sind, ist das Resultat dessen, was wir gedacht haben. - Buddha


Wie ändere ich mein Denken?


Gewohnte Gedankenstrukturen zu ändern ist nicht leicht. Darüber, wie ich das mache, habe ich schon mehrere Artikel geschrieben. Hier zum Beispiel habe ich erklärt, wie unser Unterbewusstsein unsere Gedanken bestimmt und hier darüber, wie wir unsere alten Programme ändern können. Das Wichtigste ist eigentlich, sich seine Gedanken immer wieder bewusst zu machen. Und ihnen nicht alles zu glauben.

Um unser denken und unser Leben zu verändern müssen wir selber zu unserem besten Freund werden. Daran arbeite ich jeden Tag. Wir müssen uns selbst erlauben, das Schöne in unser Leben zu lassen. Dazu müssen wir einfach das Schöne um uns herum erkennen und uns darauf fokussieren. Und wir müssen das Schöne IN UNS erkennnen und uns darauf konzentrieren und nicht auf das, was wir nicht können, nicht haben und nicht sind. Es bringt niemanden etwas, wenn wir uns in unseren Gedanken selber fertig machen. Wir schaden uns damit nur selbst.


Zu wissen, dass wir das Steuer in der Hand haben und unser Leben jederzeit ändern können, fühlt sich unglaublich gut an. Wir sind keine Opfer, die sich einfach so ihrem Schicksal beugen müssen. Wir können unser Leben selbst in die Hand nehmen und wenn es uns nicht gefällt, dann können wir es jetzt und hier ändern. Alles beginnt in unserem Kopf!

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